Der Aussichtsturm

 

Der Aussichtsturm

auf der Karlshöhe

 

Gründung des SGV Halver, Planung und Bau des Aussichtsturms

Auf dem höchsten Punkt Halvers, „auf der Küsterei“, baute Karl Isenburg im Jahre 1887 einen großen Festsaal. Nach ihm wurde dieser Ort später dann als Karlshöhe benannt.

Vier Jahre später, am 16. Oktober 1891, wurde die Abteilung Halver des SGV (Sauerländischer Gebirgsverein) unter der Bezeichnung „Verschönerungsverein“ gegründet. Und bereits dabei wurde auf der Karlshöhe, dem höchsten Punkt Halvers (438,5 m), vom SGV Halver der Bau eines Aussichtsturmes geplant. In einer SGV-Sitzung vom 15. Mai 1892 fand der vorgelegte Plan des Architekten Gustav Mucke die Zustimmung des SGV. Die Baugenehmigung dazu wurde dann  vom SGV am 10. August 1892 beantragt. Das Amt Halver stimmte dem zu und gab die Baugenehmigung bereits einen Tag später. Die Bauzeichnungen für den Turm stammten von dem Hagener Architekten Gustav Mucke, nach denen der Halveraner Bauunternehmer Carl Brückmann den Turm baute. Die Bruchsteine für den Turmsockel stammten aus dem firmeneigenen Steinbruch der Firma Carl Brückmann im Hälvertal. Die Backsteine für den Turm wurden aus der Ziegelei Spannagel in Radevormwald geholt.

Die Fertigstellung des 23,5 m hohen Turmes Anfang Juli und seine Einweihung am Sonntag, dem 9. Juli 1893 waren mit der offiziellen Eröffnung groß gefeiert worden. Die vom Architekten Gustav Mucke mit 5.000 Reichsmark veranschlagten Baukosten beliefen sich bei Fertigstellung lt. SGV auf 5.300 Reichsmark und lagen damit um 300 Reichsmark über den ursprünglich veranschlagten Kosten [1]. Das Geld wurde durch Vorträge, Sammlungen, Lotterien und den Verkauf von Anteilscheinen aufgebracht. Und auch von „auswärtigen Freunden der Gegend“ sollen erhebliche Unterstützungen geflossen sein, wie ein Chronist schrieb.

Die Einweihungsfeierlichkeiten begannen bereits am Vormittag im Hotel Metzing, dem späteren Haus zur Fuhr mit einem Frühschoppen und einem Gartenkonzert. Um 13.00 Uhr gab es dann einen gemeinsamen Marsch zur Karlshöhe. Ein Pressebericht zur Einweihung zählt etliche Ehrengäste auf, darunter den Lüdenscheider Bürgermeister Selbach und Abgeordnete der SGV-Abteilungen Hagen, Dahl und Milspe. Auch wird darin berichtet, dass Dr. Gontermann (auf den der Turm im Grundbuch eingetragen war) als Vorsitzender des SGV-Halver vom Balkon des Turmes aus die Festrede hielt, die mit einem Hoch auf den Kaiser beendet wurde. Danach konnte der Turm von den Anwesenden bestiegen und besichtigt werden.

Auch beim anschließenden Festessen in der Halle von Karl Isenburg wurde noch manche Rede gehalten. Nach dem Festessen wanderten noch einige Gäste, Halveraner Bürger und SGV-Mitglieder zum Hälversprung, wo es auch noch Musik und Gesang gab. Am Abend gab es eine bengalische Turmbeleuchtung und ein Feuerwerk am Turm Zum Abschluss lud der SGV dann noch zu einem Festball ein…

Auf Wunsch und Antrag des SGV vom 12. April 1911 ging am 11. Mai 1911 der Aussichtsturm dann, auch aus finanziellen Gründen, nach einem Beschluss der Gemeindevertretung unter Vorsitz des Amtmann Thomas als Geschenk in den Besitz der Gemeinde Halver über. Ein Inhaber der Anteilscheine stellte daraufhin finanzielle Ansprüche an die Gemeinde, die diese aber erfolgreich abwehren konnte. Gut fünf Jahre nach der Übereignung des Turmes an die Gemeinde Halver musste der Turm im November 1916 erstmals wegen schadhafter Treppen für die Öffentlichkeit geschlossen werden.

 

Spökenkieker David und der Turm

Ein nicht näher bezeichneter Mensch mit dem Namen David soll das „zweite Gesicht“ gehabt haben und ein so genannter „Spökenkieker“ gewesen sein. Heute würde man ihn stattdessen als Hellseher bezeichnen, denn schon lange bevor der Turm überhaupt in Bau war, hatte David ihn angekündigt und vorausgesagt.

Die alten Halveraner haben sich früher auch erzählt, dass eben dieser Spökenkieker David auch lange vor dem Bau der Eisenbahnstrecke dort Wagen gesehen haben will, die ohne von Pferden gezogen zu werden ganz schnell am Oesterberg vorbeifuhren – genau dort, wo später die Eisenbahnstrecke von Radevormwald nach Lüdenscheid-Brügge her verlief.

 

Hatte der Aussichtsturm einen Vorgänger?

Sowohl von Sprachwissenschaftlern als auch von Historikern wurde immer wieder einmal darüber spekuliert, ob der Aussichtsturm einen Vorgänger gehabt habe bzw. ob hier in früheren Zeiten schon einmal ein Turm gestanden hat. Von der geografischen Lage her wäre dies nicht einmal so abwegig, hat man von hier doch einen Rundumblick über viele Kilometer bis zu den Nachbargemeinden.

Dafür könnte auf den ersten Blick die ursprüngliche Bezeichnung der Karlshöhe als die „Küsterei“, sprechen. Und deshalb leitet auch der Lehrer, Heimatforscher und Autor, Peter Dietrich Frommann [2]. die Bezeichnung „Küsterei“ in seiner interessanten Abhandlung „Wallburgen im Volme- und Lennegebiet“ vom lateinischen Wort „Custodia“ ab, weil dies im Deutschen soviel wie „Wachturm/Gewahrsam“ bedeutet.

Der Heimatforscher und Historiker Alfred Jung hingegen vertritt in seiner Abhandlung „Die Orts-, Flur- und Gewässernamen des Amtes Halver“ die Ansicht, die Bezeichnung „Küsterei“ stamme vielmehr davon her, dass es sich hier um ein ehemaliges Kirchengrundstück handele und vom Küster landwirtschaftlich genutzt wurde.

Tatsächlich gibt es dann auch ansonsten keinen einzigen Hinweis, der darauf hindeuten könnte, dass an dieser Stelle früher schon einmal ein Turm in irgendeiner Form gestanden hätte.

 

Der Turm zu Kriegszeiten

Zu Kriegszeiten wurde der Turm vor allem zu Beobachtungszwecken benutzt. Das war in beiden Weltkriegen der Fall. In diesem Zusammenhang ist einmal auch die Rede von einem „Motorsturm 12 der Brigade 71”, der aus dem Raum Köln kam, oder aber auch von einem „Nachrichtentrupp der SA in Halver, der den Turm zu dienstlichen Zwecken zu jeder Zeit benutzen durfte.“

Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges entstand im Jahre 1939 ein erneuter Beobachtungsstand im Turm, der zur Luftraumüberwachung diente. Von hier wurden die Flugbewegungen feindlicher Flugzeuge festgestellt und weitergemeldet. Für den Beobachtungsstand eigenen Wachtposten war aus Brettern eigens eine eigene Wachstube unter der oberen Plattform angefertigt worden. Ein historisch dokumentierter Befehl vom 26, Februar 1941 besagte, dass „nach Abgang des Schnees und Eintritt trockener Witterung der Posten bezogen werden musste”.

Rechts: Der Aussichtsturm auf der Karlshöhe, wie er sich heute präsentiert. Foto: © Axel Ertelt (29.07.2013).

Die Wachstube verfügte über einen mit Holz und Briketts zu heizenden Ofen, elektrisches Licht und sogar ein Telefon. Mit letzterem wurden auch die Halveraner Bürger benachrichtigt, deren Fenster nicht korrekt verdunkelt waren. Auch ansonsten konnte man im Beobachtungsstand über Langeweile nicht klagen, da es auch über Halver einen regen feindlichen Luftverkehr gab. Kurz vor Kriegsende fiel zwischen dem Aussichtsturm und der nahen Jahnturnhalle eine Bombe auf die Frankfurter Straße, die jedoch an den Gebäuden keinerlei Schaden anrichtete. Ob sie vielleicht den Turm, oder aber die Flakstellungen, die am Turm gewesen sein sollen, zum Ziel gehabt hatte, blieb bis heute ungeklärt.

Dennoch wurde der Turm im Zweiten Weltkrieg stark in Mitleidenschaft genommen, als am 12. April 1945 die heranrückenden amerikanischen Truppen den Turm als Zielscheibe benutzten. Zahlreiche Geschosse mit unterschiedlichem Kaliber trafen den Turm und verursachten starke Beschädigungen am Mauerwerk und sämtlichen Fenstern.

 

Spätfolgen des Krieges: Bombenfund auf der Karlshöhe?

Bereits im Jahr 2012 verortete der Kampfmittelräumdienst aus Arnsberg in einem jungen und noch lichten Buchenwäldchen an der Karlshöhe eine vermeintliche Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Diese war im Rahmen einer Auswertung von alliiertem Filmmaterial, mit denen damals die Bombenabwürfe dokumentiert wurden, entdeckt worden. Die lokalisierte Position, an der die Bombe in der Erde vor sich hinrosten sollte, lag nur 20 Meter vom nächsten Wohnhaus und 50 Meter von einer Tankstelle entfernt.

Der Gefahrenradius wurde auf 300 Meter geschätzt. Das reichte auf der einen Seite bis zum Oesterberg. Sieht man sich dann auf der Karte das Gebiet genauer an, stellt man fest, dass bis zu den Außengrenzen dieses 600 Meter durchmessenden Gefahrengebietes folgende Straßenbereiche (zumindest teilweise) betroffen gewesen wären: Hagedornstraße, Jahnstraße, Hautmontstraße, Frankfurter Straße (einschließlich des Raiffeisenmarktes, des Reit- und Sportplatzes, der Mini- und Sterngolfplätze sowie des Aussichtsturmes), Howarde, Am Hang, und das Neubaugebiet um den Wieselweg. Konsequenterweise hätten dann bei einer Bombenräumung Hunderte von Anwohnern evakuiert und die Frankfurter Straße (einschließlich der Heerstraße nach Oberbrügge) als Hauptverkehrsader Richtung Meinerzhagen/Kierspe und Wipperfürth gesperrt werden müssen.

Auch die Stadt Halver wusste bereits seit langem darüber Bescheid. Doch von dort hieß es in einem Pressebericht von Florian Hesse im Allgemeinen Anzeiger vom 24.10.2015, Bezug nehmend auf Lutz Eicker vom Fachbereich Bürgerdienste, dass es nicht abschließend geklärt sei, ob es sich tatsächlich um eine Fliegerbombe handele. Es handele sich um eine „Verdachtsfläche“. Verdachtsfläche hin oder her, so sorglos kann man doch mit einem solch brisanten Thema nicht umgehen. Es wäre doch sicherlich eine vorrangige Aufgabe für unseren Bürgermeister (schon 2012) als Stadtoberhaupt gewesen, sich hierum und um die Sicherheit der Halveraner Bürger zu kümmern und die fragwürdige Sanierung alter Schrottimmobilien (Häuser der Kultur) ganz hinten an zu stellen.

Dann endlich, Ende Oktober 2015, tat sich in dieser Sache etwas. Die Halveraner Feuerwehr machte den vermeintlichen Fundort der Fliegerbombe zugänglich und befreite ihn vom jungen Buchenholz. Am 10. Dezember 2015 rückte dann endlich der Kampfmittelräumdienst im Auftrag des Regierungspräsidiums Arnsberg an um nach der vermeintlichen Fliegerbombe zu suchen. Dazu setzte die Firma Tauber aus Münster, die auf die Suche nach Kampfstoffen spezialisiert ist, 37 Bohrlöcher in bis zu sieben Meter Tiefe. Über diese konnten Abweichungen zum Erdmagnetfeld gemessen werden, die auf Metall hindeuten. Eine Woche später stand dann endgültig fest: Hier liegt keine Fliegerbombe! Noch einmal Glück gehabt. Es hätte aber auch anders kommen können.

Brisant wurde es dann doch noch. Am 31. Mai 2016 fanden Arbeiter bei Tiefbauarbeiten an der Karlshöhe eine Stielhandgranate. Das Ordnungsamt wurde über den Fund informiert und benachrichtigte den Kampfmittelräumdienst, der die Granate barg und entschärfte.

 

Eintragung in die Denkmalliste

Am 28. Januar 1983 wurde das historische Bauwerk in die Denkmalliste eingetragen und steht seitdem unter Denkmalschutz. Offiziell heißt es dazu in der Begründung: „Zweigeschossiger neugotischer Backsteinturm mit übereck gestellten bruchsteinernen Strebepfeilern, Gurtgesimszone und Maschikulikranz samt zinnenbekröntem Aufsatzgeschoss, in der Form der späten Bergfriede.”

 

Sanierungsfehler bedroht den Turm

Links: Der Sockelbereich des Turms mit der Absperrung. Foto: © Axel Ertelt (29.07.2013).

Mehrmals musste der Turm bereits saniert werden. Anfang der 1980er Jahre waren große Schäden am Mauerwerk festgestellt worden. Die Sanierungskosten wurden zu diesem Zeitpunkt auf 210.000 DM geschätzt. Die nächste und auch bis heute letzte große Sanierungsmaßnahme begann dann endlich am 7. November 1990 und dauerten bis zum Sommer 1991. Dafür mussten damals dann tatsächlich rund 285.000 DM aufgebracht werden, die zum Teil aus Spenden örtlicher Vereine und Firmen und zum Teil aus Landesmitteln der Denkmalpflege und dem städtischen Haushalt stammten. Bei dieser Sanierung erhielt der Turm auf der Plattform auch eine Betonplattenabdeckung sowie in den Bereichen der Brüstung und Gesimse auch Kupferabdeckungen. Zum Abschluss bekam er auch einen kompletten Anstrich. Nach Aussagen des stellvertretenden Vorsitzenden des Heimatvereins Halver, Peter Bell, war dies eine ungewollte Versiegelung des Mauerwerkes. Die beim Anstrich noch feuchten Steine wurden unter der Versiegelung marode.

Die offizielle Wiedereröffnung des Turmes fand am 19. Juni 1992 statt. Um 11.17 Uhr hissten der SGV-Vorsitzende Horst Wilhelm Klauke, der Verkehrs- und Heimatvereinsvorsitzende Günther Vahlefeld und Brigitte Hilgert nach langer Zeit wieder eine Fahne auf dem Turm.

Derzeit ist der Turm mit einem Bauzaun abgesperrt, damit etwa herunter fallende Steine keine Passanten verletzen können. Eine Sanierung würde nach Schätzungen im Jahre 2008 mindestens 300.000 Euro kosten. Die aktuellen Schätzungen Ende 2016 belaufen sich auf mindestens 750.000 Euro. Das ist sehr viel Geld angesichts der knapp bemessenen Haushaltskassen. So könnte der Aussichtsturm als das letzte noch existierende Wahrzeichen Halvers den Sparmaßnahmen der Politiker zum Opfer fallen. Und es wurde 2008 in einer Sitzung des Sport- und Freizeitausschusses bereits die Sprengung des Turmes als Sparvorschlag öffentlich geäußert.

 

Sprengen oder sanieren?

Die Frage war damals: Kann sich die Stadt Halver eine Sanierungsmaßnahme überhaupt leisten? Immerhin, erhaltungswürdig ist der Turm auf jeden Fall. Ist er doch weit über die Stadtgrenzen Halvers hinaus bekannt und steht unter Denkmalschutz. So ziert er auch manche Ansichtskarte aus der sauerländischen Kleinstadt.

Peter Bell, der zweite Vorsitzende des Halveraner Heimatvereins, sagte gegenüber der Halveraner Heimatzeitung am 27. Januar 2009: „Der Aussichtsturm muss stehen bleiben!“ Und mit dieser Meinung steht er nicht alleine. Der Großteil der Halveraner Bürger steht hinter dieser Meinung. Und vielleicht gibt es ja auch noch ein paar Halveraner Firmen, die sich mit einer Spende an der Sanierung beteiligen wollen – wie beim letzten Mal. Wäre doch schade, wenn der Aussichtsturm in ein paar Jahren der Geschichte angehört und die Erinnerung daran im Laufe der Zeit verblasst, so wie es einst beim Halveraner Wasserturm der Fall war…

 

Initiative „Erhalt des Aussichtsturms“

Zwischenzeitlich wurde vom Heimatverein Halver auch die Initiative „Erhalt des Aussichtsturms“ gegründet. Im Heimatverein ist man sich einig: Der Turm muss erhalten bleiben. Dazu steht auch nach wie vor die Mehrheit der Halveraner Bürger. Und so versucht man durch Spenden die fehlenden Mittel zur Sanierung zusammen zu bekommen.

Die Ideen um an Spenden für die Sanierung zu gelangen sind vielfältig. Vereinsvorsitzender Wilhelm Helbert sagte: „Wir müssen mit Spaß und Ideen an die Sache rangehen.“ So kamen schon Vorschläge für eine Verlosung über den Verkauf von Bausteinen oder einer „App“ für Smartphones.

Bei der örtlichen Volksbank und der Sparkasse wurden eigens Spendenkonten eingerichtet (siehe unten). Einige Ideen wurden auch schon in die Tat umgesetzt. So gibt es bereits Kaffeetassen mit dem Aussichtsturm als Motiv, die unter anderem im Halveraner Heimatmuseum gekauft werden können.

Seit Mitte 2009 backte der Bäckermeister Heinz-Werner Dörnen das so genannte Rapunzel-Brot. Das war ein Weizenmischbrot mit Körnerfüllung, das extra für eine Spendenaktion zur Turmsanierung kreiert wurde. 50 Cent pro verkauftes Brot gingen in den Spendentopf für die Turmsanierung. So kamen einige hundert Euro zusammen. Leider und zum Bedauern zahlloser Stammkunden wurde die Bäckerei und Konditorei Dörnen zum 31.12.2015 geschlossen.

Links: Der Einkaufschip für den Erhalt des Aussichtsturms.
Foto: © Axel Ertelt (29.07.2013).

Die nächste Aktion wurde von der örtlichen Tageszeitung, dem „Allgemeiner Anzeiger“ ins Leben gerufen. Erstmals auf dem Halveraner Weihnachtsmarkt von 2010 wurden Schlüsselanhänger mit Einkaufschip verkauft, die als Motiv den Aussichtsturm haben. Von den 3,90 Euro, für die der Schlüsselanhänger verkauft wurde, ging ein Euro auf das Spendenkonto. Die Auflage war allerdings so gering gehalten, dass sie bereits nach 1,5 Stunden restlos verkauft war und viele Besucher leer ausgingen.

 

Mobilfunkantennen auf dem Turm verzögern mögliche Sanierung

Obwohl dringend erforderlich kann eine Sanierung des Turms vor dem Jahr 2017 nicht erfolgen, denn auf dem Turm befinden sich Antennen verschiedener Mobilfunkanbieter, deren Verträge noch bis Januar 2017 laufen. Und solange sich diese noch auf dem Turm befinden, solange besteht auch keine Aussicht auf öffentliche Fördermittel zur Sanierung.

So wurde auch schon vorgeschlagen die Mobilfunkanbieter anzusprechen, damit sich diese an der Sanierung beteiligen. Interesse wurde von dieser Seite jedoch kaum gezeigt. Auch die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) beschäftigte sich bereits mit dem Aussichtsturm. Ihrer Meinung nach sollte der Turm in ein Regionale-Projekt einbezogen werden. Der Turm stelle ein historisches Kunstwerk dar und könne dann auch für Ausstellungen genutzt werden.

Im Dezember 2014 wurde bekannt, dass der Vertrag mit dem Funknetzanbieter Telekom abgelaufen sei. Die Telekom wechselt derzeit an einen neuen Standort. Dadurch könnte die Sanierung des Turms ein wenig näher gerückt sein. Durch den Antennenwechsel der Telekom vom Turm zu einem neuen Standort gab es im Mobilfunknetz einige Beeinträchtigungen, die bis zum stundenweisen Ausfall des Netzes an einigen Orten geführt haben.

 

Rückt die Sanierung des Turmes näher?

Kurz nach Amtsantritt von Bürgermeister Michael Brosch in Halver kam auch der Aussichtsturm wieder ins Gespräch, der dem Bürgermeister auch selbst am Herzen liegt, wie in einem AA-Bericht von Benny Finger im November 2015 zu lesen war. 300.000 Euro sollte die erneute Sanierung kosten – so die Schätzungen vor ca. sieben Jahren. Inzwischen vermutete Peter Bell vom Heimatverein Halver, dass die Sanierung aktuell wohl eher auf 400.000 Euro ansteigen könnte und Michael Brosch befürchtete schon Ende 2015 noch höhere Kosten.

Auf Anraten von Bundestagsmitglied Petra Crone während ihres Antrittsbesuches bei Bürgermeister Michael Brosch will sich dieser beim Bundesprogramm der Stiftung Denkmalschutz erkundigen, ob es für die Sanierung des seit dem Jahr 2007 durch das Bauamt gesperrten Turmes Fördermittel geben kann.

Ende November 2015 meldete sich dann auch der Halveraner Rüdiger Nieland in einem Leserbrief in Halvers Tageszeitung Allgemeiner Anzeiger zu Wort und meinte dass man den Turm an einen privaten Förderverein übertragen solle. Wie das funktionieren soll mag einmal dahingestellt bleiben. Jedenfalls meinte Nieland auch: „Es sollte keine Denkbarrieren geben, auch nicht für einen Abriss.“

Das ist so leicht dahergesagt. Man sollte Bedenken, was einmal abgerissen wurde ist unwiderruflich verloren. Beste Beispiele dafür sind der Wasserturm und die Schienentrassen am Bahnhof und weiter in Richtung Radevormwald und Wipperfürth…
 
 
Wird es jetzt ernst mit der Sanierung?
 
Anfang September 2016 sagte Bürgermeister Michael Brosch gegenüber der Halveraner Tageszeitung Allgemeiner Anzeiger, dass die Verwaltung der Politik die Aussichtsturmsanierung für die Haushaltsberatung für das kommende Jahr, 2017, vorschlagen werde. Für die Sanierung will die Stadt 350.000 Euro bereitstellen. Das wäre etwa die Hälfte der derzeit geschätzten Gesamtkosten. Deshalb würde auch die Hilfe der Bürgerschaft benötigt.
 
Am 8. Oktober 2016 lud der Heimatverein für den 2. November in der Presse zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ab 18.00 Uhr im Restaurant „Zum Berliner Platz“ ein. Im Fokus stand die Sanierung des Aussichtsturms. Bürgermeister Michael Brosch stellte das Konzept zur Wiederbelebung des Turmes vor und die Sanierung war das vorrangige Thema der Versammlung. Im Gespräch waren zu diesem Zeitpunkt außer den Mitteln die die Stadt bereitstellen wird auch solche von der Nordrhein-Westfalen-Stiftung, dem Naturschutz, der Heimat- und Kulturpflege und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
 
Mitte Oktober wurde bekannt, dass der Vorsitzende des Heimatvereins, Wilhelm Helbert, und der Geschäftsführer des Heimatvereins, Reinhard Neuhaus, das Ziel haben den Turm 2018 wieder für den Publikumsverkehr zu öffnen. In diesem Jahr feiert er nämlich sein 125. Bestehen. Aber noch ist die Finanzierung nicht vollständig gesichert. Die Stadt hat bereits einen Antrag bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gestellt und der Heimatverein will noch einen Antrag bei der Stiftung NRW stellen. Rund 20.000 Euro Barvermögen habe der Verein bisher für den Turm, sagte Heimatverein-Geschäftsführer Reinhard Neuhaus zu diesem Zeitpunkt. Wie der Vorsitzende Wilhelm Helbert zudem sagte will man auch „Klinken putzen“ und bei etlichen Halveraner Firmen um Spenden für die Turmsanierung nachfragen.
 
Am 2. November 2016 fand dann schließlich die außerordentliche Mitgliederversammlung des Heimatvereins statt. Bürgermeister Michael Brosch hatte das Konzept zum Aussichtsturm vorgestellt, dem alle anwesenden Mitglieder ohne Gegenstimme zustimmten. Der Bürgermeister sagte u. a. zum Turm, dass er ein „absolut identitätsstiftendes Gebäude“ sei, zu Halver gehöre und das Wahrzeichen ist. Bekannt wurde nun auch, dass die Stadt Halver bereits Anfang 2016 ein Gutachten für die Sanierung des Turmes in Auftrag gegeben hatte. Darin waren die Kosten auf rund 660.000 Euro beziffert worden, wobei aber keine Summe für eventuelle Zusatzprobleme enthalten waren, die im Laufe der Sanierung auftreten könnten. Um dafür etwas Luft zu haben rechnet man mit einer Gesamtsumme von 750.000 Euro.
 
Nach Abzug der 350.000 Euro, die die Stadt beisteuern will, verbleibt eine Restsumme von 400.000 Euro. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wird voraussichtlich 100.000 Euro dazugeben (20.000 Euro in 2017 und 80.000 Euro in 2018). Verblieben noch 300.000 Euro, von denen bis zu 200.000 Euro von der NRW-Stiftung kommen könnte, wie man sich erhofft. Dann verbliebe im günstigsten Fall ein Rest von 100.000 Euro, von denen der Heimatverein, wie oben bereits erwähnt, 20.000 Euro bereits gesammelt hat. Der Rest betrüge dann „nur“ noch 80.000 Euro. Um etwas Luft zu haben, falls es nicht in der vollen Höhe mit den Geldern aus den Stiftungen klappt, geht man derweil noch von 100.000 Euro bis 200.000 Euro aus, die noch gesammelt werden müssen. Hier sind vor allem die großen Halveraner Firmen gefragt.
 
 
Grüne Einwände gegen eine Turmsanierung
 
Während sich SPD-, CDU-, FDP- und UWG-Mitglieder bereits öffentlich für die Turmsanierung aussprachen, sträuben sich die GRÜNEN offensichtlich dagegen. Allen voran Rüdiger Nieland, der in einem Leserbrief vom 9. November 2016 im Allgemeinen Anzeiger über den Turm als „Hinterhofruine“ schrieb. Während er rund ein Jahr zuvor noch schrieb, man solle auch an einen Abriss denken, so hat sich heute lediglich seine Meinung dahingehend geändert, dass er sich vorstellen könne den Turm „an exponierter Stelle“ neu zu bauen, weil dann die Kosten vermutlich niedriger lägen. Doch dies darf bezweifelt werden. Grundstück, Planung, Genehmigung und Bau eines solchen Turmes dürften kaum billiger kommen und der alte Turm als Halveraner Wahrzeichen wäre ein für allemal verloren – so wie  beispielsweise der Wasserturm oder die Schienentrassen nach Radevormwald und Wipperfürth und die, die erst seit letztem Jahr dem neuen Einkaufszentrum weichen mussten.
 
Auch am 15. November 2016 enthielten sich die GRÜNEN der Stimme, als es im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen um die Abstimmung über die 350.000 Euro ging, die die Stadt für die Turmsanierung einbringen will. Matthias Clever, stellvertretender Fraktionschef der Halveraner GRÜNEN meinte es sei verfrüht einen solchen Posten im Haushalt festzuschreiben. Dann stellte er Fragen wie die ob der Turm öffentlich begehbar sein würde, ob es ein Nutzungskonzept gäbe, was mit dem Umfeld des Turmes sei und ob Folgekosten für die Unterhaltung des Turmes eingeplant seien. Problem ist jedoch, dass wenn die Mittel jetzt nicht im Haushalt bereitgestellt werden, man ein weiteres Jahr verliert und die Sanierung dann frühestens 2018 beginnen könne. Dann aber wäre sie auch zum 125jährigen Turmjubiläum nicht fertig. Und je länger man wartet, je früher könnte der Turm zu einem irreparablen Totalschaden werden – gab auch Bürgermeister Michael Brosch zu bedenken.
 
Am 28. November 2016 beschloss der Rat der Stadt Halver den Haushalt für 2017, der nun nach mittelfristiger Planung der letzte sein soll, der mit einem Minus endet. Auch die Sanierung des Aussichtsturmes war dabei noch einmal Gesprächsstoff. Immer noch sah Matthias Clever von den GRÜNEN die geplante Sanierung des Turmes deutlich skeptischer als die anderen Ratsfraktionen. Er meinte, dass man zwar für die Sanierung sei, dies aber nicht um jeden Preis.
 
SPD-Chef Martin Kastner meinte, dass es Verbesserungen nicht zum Nulltarif gäbe und begrüßte im Namen der SPD den Ansatz im Haushalt, mit dem die Sanierung des Aussichtsturmes nun angegangen werden kann. CDU-Fraktionsvorsitzende Martina Hesse legte in ihrer Rede ebenfalls ein deutliches Bekenntnis für den Turm ab. Sie machte deutlich, dass es wichtig sei geschichtlich relevante Objekte zu sichern, zu pflegen und zu bewahren. Keinesfalls dürfe der Aussichtsturm das gleiche Schicksal erleiden wie einst der Halveraner Wasserturm. Die stellvertretende UWG-Fraktionsvorsitzende, Dr. Sabine Wallmann, gab ebenfalls ein klares Votum für die Turmsanierung ab. Sie mahnte auch, dass schon zu viele Wahrzeichen der Stadt einfach verschwunden seien. Schlussendlich sagte auch Sascha Gerhardt, der stellvertretende FDP-Fraktionschef, positiv für den Turm aus. Er meinte, dass es sichergestellt werden müsse den Turm begeh- und erlebbar zu machen.
 
 
Spenden für die Sanierung
 
Auch ich möchte an dieser Stelle allen, die eine Spende für die Turmsanierung gemacht haben oder noch machen werden ganz herzlich danken. Das ernsthaft in Angriff genommene Vorhaben der Turmsanierung in diesem Jahr und die vielen Presseberichte darüber haben neben kleinen Spenden auch schon ein paar große Spenden im vierstelligen Vorkomma-Bereich eingebracht. Darüber wurde auch mehrmals pressewirksam berichtet. Bis zu 200.000 Euro (im günstigsten Fall die Hälfte) müssen noch aufgebracht werden. Soweit die bisher bekannt gewordenen größeren Spenden:
 
20.12.2016 Heimatverein Halver (div. Spenden und Aktionserlöse)   20.000 Euro
22.12.2016 Else Bürger (Halver)     5.000 Euro
28.12.2016 Volksbank im MK (Halver)     1.000 Euro
31.12.2016 Heimatverein Halver (div. Spenden)     1.000 Euro
31.12.2016 Summe zum Jahresende, ca.   27.000 Euro
11.01.2017 Friedrich Wilhelm Alte (Calgary/Kanada, ehem. Unternehmer in Halver)     5.000 Euro
14.01.2017 Bürgermeister Michael Brosch (Halver)     1.000 Euro
31.01.2017 Bisherige bekanntgewordene Spendensumme, ca.   33.000 Euro
 
Weitere Spenden werden noch dringend gebraucht. Eine Spende kann für Firmen und Geschäfte auch recht werbewirksam sein. Worauf warten die Halveraner Unternehmer noch? Jede Spende ist willkommen und wird dringend benötigt – auch kleinere Spenden der Bürger. Die Spendenkonten des Heimatvereins für die Sanierung des Aussichtsturms finden Sie unten.
 
 
Quellen- und Literaturhinweise
 
Allgemeiner Anzeiger: „Turm-Retter treffen sich“; Allgemeiner Anzeiger, 08.10.2016
Domke, Friederike: „Funkstille bei Telekom-Kunden“; Allgemeiner Anzeiger, 11.12.2014
Ertelt, Axel: „Denkmalgeschütztes Wahrzeichen muss erhalten bleiben; Allgemeiner Anzeiger, 30.11.2015
Ertelt, Axel: „Ein Wahrzeichen kann man nicht einfach neu bauen; Allgemeiner Anzeiger, 19.11.2016
Finger, Benny: „Hoffnung für das Wahrzeichen der Stadt“; Allgemeiner Anzeiger, 26.11.2015
Fröhlich, Hans: „Aussichtstürme im Sauerland und Siegerland“; Woll-Verlag, Schmallenberg 2012
Gerdel, Marion: „Noch fehlt viel Geld für den Aussichtsturm“; www.derwesten.de, 19.01.2011
Hassel, Horst: „Lexikon für die Stadt Plettenberg“; http://www.plettenberg-lexikon.de/ [14.07.2013]
Hesse, Florian: „Leben neben der Bombe“; Allgemeiner Anzeiger, 24.10.2015
Hesse, Florian (flo): „Kampfmittelräumdienst sondiert im Wäldchen an der Karlshöhe“; Allgemeiner Anzeiger, 12.12.2015
Hesse, Florian (flo): „Kein Fund an Karlshöhe“; Allgemeiner Anzeiger, 18.12.2015
Hesse, Florian (flo): „Stielhandgranate ausgegraben und entschärft“; Allgemeiner Anzeiger, 07.06.2016
Hesse, Florian: „Für Aussichtsturm ‚mit der Spardose durch die Stadt’“; Allgemeiner Anzeiger, 09.09.2016
Hesse, Florian: „Grüne Sorgen um Turm-Sanierung“; Allgemeiner Anzeiger, 16.11.2016
Hesse, Florian: „1,1 Millionen Defizit: Haushalt einstimmig verabschiedet“; Allgemeiner Anzeiger, 29.11.2016
Hesse, Florian (flo): „Sanierung des Aussichtsturms nicht um jeden Preis“; Allgemeiner Anzeiger, 29.11.2016
Hesse, Florian (flo): „Halver verändert sich“; Allgemeiner Anzeiger, 29.11.2016
Hesse, Florian (flo): „Aussichtsturm erhalten“; Allgemeiner Anzeiger, 29.11.2016
Hesse, Florian (flo): „Bürgerzentrum in die Bücherei“; Allgemeiner Anzeiger, 29.11.2016
Hesse, Florian (flo): „Schulumfeld verbessern“; Allgemeiner Anzeiger, 29.11.2016
Hesse, Florian (flo): „Hohe Spende für den Turm“; Allgemeiner Anzeiger, 23.12.2016
Holz, Emmanuel: „Klinken putzen für das Wahrzeichen der Stadt“; Allgemeiner Anzeiger, 15.10.2016
Holz, Emmanuel: „Sanierung des SGV-Turms: Finanzspritze aus Kanada“; Allgemeiner Anzeiger, 13.01.2017
Holz, Emmanuel (ele): „Volksbank spendet 1000 Euro“; Allgemeiner Anzeiger, 29.12.2016
Kammenhuber, Hans-Jürgen: „Turm diente der Luftüberwachung“; www.derwesten.de, 15.07.2008
Kammenhuber, Hans-Jürgen: „Neuer Turm animierte zu Neubauten“; www.derwesten.de, 16.07.2008
Kammenhuber, Hans-Jürgen: „‚Verschönerungsverein’ als Ursprung des Wahrzeichens“; Allgemeiner Anzeiger, Halver, 09.07.2013
Kammenhuber, Hans-Jürgen: „Kühner Plan für die ‚Küsterei’“; Allgemeiner Anzeiger, Halver, 12.07.2013
Kammenhuber, Hans-Jürgen: „Wie der Eckturm einer Burganlage“; Allgemeiner Anzeiger, Halver, 13.07.2013
Kammenhuber, Hans-Jürgen: „Nicht nur für friedliche Zwecke“; Allgemeiner Anzeiger, Halver, 19.07.2013
Kammenhuber, Hans-Jürgen: „Turm-Imitat beim Nachbarn hält nur kurz“; Allgemeiner Anzeiger, Halver, 24.07.2013
Mais, Alex [3]: „Wird Halvers letztes Wahrzeichen gesprengt?“; www.onlinezeitung24.de, 25.04.2008
Mais, Alex: „Halvers letztes Wahrzeichen, der Aussichtsturm, muss stehen bleiben!“; www.onlinezeitung24.de, 31.01.2009
Mais, Alex: „Heimatverein kämpft für den Erhalt des Halveraner Aussichtsturmes“; www.onlinezeitung24.de, 01.09.2011
Mais, Alex: „Jetzt doch wieder Hoffnung für den Aussichtsturm; www.onlinezeitung24.de, 11.09.2016
Mylonas, Simone: „Turm ohne Aussicht auf baldige Hilfe“; www.derwesten.de, 16.04.2012
Nieland, Rüdiger: „Turm an privaten Förderverein übertragen“; Allgemeiner Anzeiger, 28.11.2015
Nieland, Rüdiger: „Aussichtsturm besser neu bauen“; Allgemeiner Anzeiger, 09.11.2016
Pottgießer, Kai: „Trommeln für den Karlshöhe-Turm“; www.derwesten.de, 21.10.2010
Salzmann, Monika: „In Halver war man von Beginn an mit dabei“; Allgemeiner Anzeiger, 10.08.2016
Salzmann, Monika: „Aussichtsturm: Klares Votum für Sanierung“; Allgemeiner Anzeiger, 04.11.2016
SGV: „Aussichtsturm Karlshöhe, nicht nur ein Wahrzeichen der Stadt“; http://www.sgv.halver.de.tf/ [14.07.2013]
Stadt Halver: „Sehenswürdigkeiten“ (Aussichtsturm); www.halver.de [08.08.2013]
Stadt Info: „Ein Herz für Halver und Aussichtsturm“; Stadt Info 2017 (für Halver und Schalksmühle), 27.01.2017
 
 

 
[1] Nach dem ehemaligen Halveraner Bürgermeister Hans-Jürgen Kammenhuber („Wie der Eckturm einer Burganlage“, 3. Teil einer Serie über den Aussichtsturm, in: Allgemeiner Anzeiger vom 13. Juli 2013) beliefen sich die Baukosten auf 5.600 Reichsmark und Monika Salzmann („In Halver war man von Beginn an mit dabei, 1. Teil einer Serie über den SGV Halver zum 125jährigen Bestehen, in: Allgemeiner Anzeiger vom 10.08.2016) spricht von „rund 6.000 Mark.
[2] Peter Dietrich Frommann, * 29.05.1869 in Plettenberg-Frehlinghausen (Brinker-Gut), † 09.09.1957 in Hagen-Boelerheide.
[3] Alex Mais ist ein Pseudonym des Autors Axel Ertelt.
 

 
  

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Hier finden Sie Presseberichte und Leserbriefe von Axel Ertelt zum Aussichtsturm:

Der Aussichtsturm in der Presse

  

Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 29.01.2017 18:16:46 Uhr.

 

 


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