Der Hohenzollernpark

 

Der Hohenzollernpark

 

Ein neuer Friedhof für Halver

Ursprünglich wurden Halvers Verstorbene rund um die evangelische Kirche beigesetzt. Doch schon im frühen 19. Jahrhundert war dort kein Platz mehr. Amtmann Wilhelm Schmidt, so geht es aus den Archivunterlagen der Ev. Kirchengemeinde Halver hervor, drängte Anfang der 1820er Jahre  den Kirchenvorstand, die Pfarrer, sowie das Presbyterium zur Anlage eines neuen Friedhofes.

Als Standort schlug er der Kirche das kircheneigene Grundstück an der „Provinzialstraße nach Lüdenscheid“, der heutigen Von-Vincke-Straße, vor. Dies wurde dann auch umgesetzt und nach Aufzeichnungen von Pfarrer Dr. Ewald Dresbach zur Geschichte der Kirchengemeinde wurde am 16. September 1823 mit Johann Peter Ahlhaus vom Grafwege die erste Leiche hier beerdigt. 1870 wurde der Friedhof wieder geschlossen.

 

Vom Friedhof zum Park

Und schon im Jahre 1910 verkaufte die Ev. Kirchengemeinde den Friedhof für eine Summe von 4.000 Mark an die politische Gemeinde Halver. Die Bedingung, die dabei gestellt wurde, war, dass dieses Gelände niemals bebaut und nur als Park genutzt werden dürfe. Diese Bedingung wurde auch ins Grundbuch eingetragen.

Im Jahr 1911 wurde der Friedhof, auf dem auch Amtmann Wilhelm Schmidt beigesetzt worden war, schließlich eingeebnet und in einen Park umgestaltet. Dieser erhielt den Namen „Hohenzollern-Park“, weil ursprünglich geplant war im Park ein Kaiserdenkmal zu errichten. Doch wurde dieses Vorhaben nie ausgeführt.

 

Das Denkmal für Amtmann Wilhelm Schmidt

Amtmann Wilhelm Schmidt starb am 25.Mai 1845 und wurde vier Tage später, am 29. Mai 1845, beigesetzt. Ende Mai erschien im Wochenblatt für den Kreis Altena ein Nachruf, den ein Freund verfasst hatte. Abschließend heißt es dort: „Eine ungeschmeichelte Grabrede rührte die Gemüter der Anwesenden und möge der Wunsch des Redners in Erfüllung gehen, dass man dem Verewigten außer in den Herzen der lebenden Gemeindeglieder auch ein Denkmal für ewige Zeiten errichten werde."

Und so kam es dann auch. Schon kurz nach seinem Tod wurde Amtmann Wilhelm Schmidt in Anerkennung seiner hervorragenden Tätigkeit für Halver von der Gemeinde Halver mit Spendengeldern ein Denkmal aus heimischem Sandstein errichtet. Dieser Gedenkstein, ein schlichter Obelisk, blieb auch bei der Umgestaltung des Friedhofs zum Park erhalten, führte aber dann ein Schattendasein hinter Büschen und Bäumen. Algenbewuchs und die Witterungseinflüsse ließen kaum noch die Inschrift und Symbole des Steins erkennen.

Links: Das Denkmal für Amtmann Wilhelm Schmidt von der Parkseite aus. (Foto: © Axel Ertelt, 30.07.2013)
Rechts: Das Denkmal von der Straße aus gesehen. (Foto: © Axel Ertelt, 30.07.2013)

Anlässlich des 150jährigen Bestehens der Sparkasse Halver-Schalksmühle, die als Amts-Sparkasse am 1. Juli 1844 ihre Türen öffnete und die die erste Sparkasse im Regierungsbezirk Arnsberg in der Trägerschaft einer Landgemeinde war, erinnerte man sich auch wieder an den Gründer, der kein anderer war als eben Amtmann Wilhelm Schmidt. So ließ man Mitte der 1990er Jahre den Gedenkstein, an dem deutlich der Zahn der Zeit genagt hatte, restaurieren und von den Büschen freilegen. Der Standort an der Parkseite zur Gerhard-Bergmann-Straße ist vermutlich aber nicht mit dem Standort des Grabes von Amtmann Wilhelm Schmidt identisch.

 

Das Ehrenmal

Nach dem Ersten Weltkrieg, im Jahre 1928, wurde in der Mitte des Parks ein Ehrenmal errichtet, das an die von 1914 bis 1918 gefallenen Halveraner erinnert. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde es um die Halveraner Gefallenen auch dieses Krieges erweitert. Seit dem 28. Januar 1983 gehört das Ehrenmal zu den denkmalgeschützten Bauwerken. Tradition ist es, das von offiziellen Vertretern der Stadt Halver am Volkstrauertag hier der Opfer der Kriege gedacht und ein Kranz niedergelegt wird. Auch der Löschzug Mitte der Freiwilligen Feuerwehr Halver hält am Ehrenmal am Volkstrauertag eine Gedenkstunde ab.

Eine Gruppe junger Leute, die sich selbst Venceremos nennen und politisch links stehen, stellten 2002 einen Antrag an die Stadt Halver eine Zusatztafel am Ehrenmal anzubringen. Sie sollte den Zusatz enthalten, dass dieses Denkmal heute „Erinnerung an alle Opfer von Krieg, Gewalt und Vertreibung und Mahnung zur friedlichen Verständigung unter den Völkern“ ist. Dies wurde jedoch vom Rat der Stadt abgelehnt: „Das Ehrenmal wird weder verändert noch mit einer Zusatztafel versehen.“

Gut acht Jahre später gab es dann doch noch eine (separate) Erinnerungstafel beim Ehrenmal, die zumindest im Großen und Ganzen den Wünschen der Venceremos entspricht. Sie wurde im Anschluss an die Kranzniederlegung am Volkstrauertag 2010 enthüllt. Als Initiator gilt der damalige Ratsherr Matthias Clever (Grüne). Die Tafel verweist darauf, dass das Ehrenmal, das seinerzeit in Erinnerung an die gefallenen Soldaten errichtet wurde, nun eine Erinnerung an alle zivilen Opfer von Krieg, Gewalt und Vertreibung sei. Zugleich solle es eine Mahnung zur friedlichen Verständigung unter den Völkern sein.

 

Der Tag, an dem die Linde fiel…

Mitten in der Mittagszeit, gegen 12.45 Uhr am Donnerstag, dem 12. Juli 2012, gab es einen ohrenbetäubenden Knall. Die Mitarbeiter des in unmittelbarer Nähe liegenden Bürgerzentrum Am Park dachten zuerst an einen Verkehrsunfall, wie die Heimatzeitung berichtete. Aber dem war glücklicherweise nicht so. Eine knapp 60 Jahre alte Linde war, vermutlich aus Gründen von sogenannten Fallwinden, urplötzlich umgekippt und auf die rechte Seite des Ehrenmals gefallen. (Link zum Pressefoto der umgestürzten Linde.) Verletzt wurde zum Glück niemand.

Das hat dabei einen erheblichen Schaden genommen. Steine sind heraus gebrochen und die Tafel mit den Namen der gefallenen Soldaten beschädigt. Auch das Mauerwerk wurde erheblich durch den Aufprall in Mitleidenschaft gezogen. In ihm klaffen dicke Risse. Wegen der Gefahr, dass weitere Steine herabstürzen könnten, wurde rund um das Ehrenmal eine Absperrung errichtet. Die Schadenshöhe betrug nach ersten Schätzungen ca. 10.000 Euro.

Links: Die Absperrung rund ums Ehrenmal. Rechts oben ist die Stelle, auf die die Linde fiel und die Steine heraus gebrochen sind. (Foto: © Axel Ertelt, 25.07.2012)

Am 18. November 2012, vier Monate und 6 Tage nach dem Sturz der Linde, war Volkstrauertag. Da der Schaden am Ehrenmal in Höhe von rund 10.000 Euro leider immer noch nicht repariert wurde, fiel die Kranzniederlegung am Ehrenmal und die sonst dort üblichen Gedenkfeierlichkeiten aus und mussten ersatzweise an anderen Orten, wie beispielsweise dem ev. Friedhof, stattfinden.

Eine Angebotsauszeichnung der Stadt für die Reparatur wurde zwischenzeitlich zurückgezogen. Da blieb nur noch auf das Frühjahr zu hoffen und dass sich dann endlich etwas dort tun würde. Und auch die Anlagen (Vegetation und Wege) im Park bedürften mal einer intensiven Pflege. Hier sind auch die heimischen Firmen gefragt, die sicherlich auch einmal ein wenig dazu beitragen könnten, dass Halver wieder ein wenig attraktiver wird…

 

Ehrenmalsanierung für 20.000 €

Im Sommer 2013, nach einem Jahr, kam endlich Bewegung in die Sache mit der Ehrenmalsanierung. Wie Michael Schmidt von der Stadt Halver, Fachbereich „Bauen und Wohnen“, der Heimatzeitung Allgemeiner Anzeiger Anfang Juli 2013 gegenüber bestätigte, sei der Reparaturauftrag für das Ehrenmal inzwischen erteilt worden. Die Sanierungsmaßnahme solle noch zum Monatsende beginnen und bis spätestens zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein. Es wird keine reine Instandsetzung werden, sondern gleichzeitig auch eine Reinigung des Ehrenmals.

Auf Grund des bestehenden Denkmalschutzes mussten dabei zahlreiche Kriterien berücksichtigt werden, was eine zusätzliche und besondere Herausforderung für die Sanierung darstellte. Zu den einzuhaltenden Vorgaben zählten unter anderem auch die Wahl des Sandsteins sowie die korrekte Zusammensetzung des Mörtels. „Wir befinden uns in Gesprächen mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe, der uns dahingehend berät“, sagte Michael Schmidt. Insgesamt wurden für die Arbeiten am Ehrenmal 20.000 €, also doppelt soviel wie die Sanierung ursprünglich kosten sollte, im Etat 2013 eingeplant.

 

Rechts: Die Sanierungsarbeiten ruhen weiterhin. Immer noch fehlt das mittlere Quersegment und der defekte Bereich oben rechts ist auch noch nicht repariert. (Foto: © Axel Ertelt, 07.10.2013)

 

Nach mehr als 13 Monaten traurigen Schattendaseins begannen dann endlich die Sanierungsarbeiten am Ehrenmal – mit Verspätung in der zweiten Augusthälfte und die optimistischen Äußerungen, dass man zu Ende der Sommerferien damit fertig sein wolle, konnten somit natürlich auch nicht eingehalten werden. Der Sandstein des Ehrenmals wurde gereinigt und mit einer speziellen Mörtelmischung nach den strengen Vorgaben des Landschaftsverbandes verfugt. Damals (21.09.2013) fehlte immer noch das mittlere Element des Architravs. Das musste durch einen Steinmetzbetrieb in Herdecke erneuert werden, da das alte Element gerissen und ein Risikofaktor geworden war. Noch konnte niemand sagen, wann das Ehrenmal endlich wieder fertig würde. Aber die Verantwortlichen waren mal wieder optimistisch, dass am Volkstrauertag 2013 (17.11.2013) die Kranzniederlegung wieder am Ehrenmal im Hohenzollernpark stattfinden kann.

 

Ende Oktober war das mittlere Architravstück endlich fertig und sollte dann am 26. Oktober 2013 eingesetzt werden. Doch dann streikte die Technik und der Kran, der den rund 1,6 Tonnen schweren Sandstein hochheben sollte, war nach Aussagen des die Arbeiten durchführenden Sanierungsspezialisten Torben Gelhausen aus Meinerzhagen defekt. Am 4. November 2013 war es dann endlich doch soweit und die Lücke konnte wieder geschlossen werden. Für die letzten Feinarbeiten, wie beispielsweise das Verfugen, musste man allerdings noch auf besseres Wetter warten. Doch auch dies konnte dann noch vor dem nahenden Volkstrauertag erledigt werden und die Heimatzeitung verkündete am 12. November 2013 die Fertigstellung der Sanierungsarbeiten.

 

Traditionell wieder Kranzniederlegung am Ehrenmal

Links: Das frisch sanierte Ehrenmal im Hohenzollernpark wenige Tage nach dem Volkstrauertag 2013. (Foto: © Axel Ertelt, 20.11.2013)

Als Ehrengast am Volkstrauertag (17.11.2013) war auch Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann zu seinem ersten offiziellen Besuch nach Halver gekommen. Vor dem Beginn der Feierlichkeiten in der Lindenhofschule trug er sich dort noch in das Goldene Buch der Stadt Halver ein.

Anschließend ging es gemeinsam zum frisch sanierten Ehrenmal im Hohenzollernpark, wo eine gemeinsame Kranzniederlegung des Halveraner Bürgermeisters Dr. Bernd Eicker, Regina Reininghaus, Kurt-Dieter Neuhaus und Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann stattfand. Währenddessen spielte Lukas Berner auf der Trompete die Nationalhymne.

 

Die Verbrecher werden immer dreister

Am 20. Februar 2015 musste Vasilij Klassen von der Hochbaukolonne des städtischen Baubetriebshofs die Namenstafel an der linken Säule des Ehrenmals zum Richten und neu befestigen abnehmen, weil dreiste Metalldiebe in der Nacht zuvor versucht hatten diese abzureißen. Offenbar schrecken die Verbrecher vor nichts mehr zurück. Nachdem zuvor bereits kupferne Fallrohre und Dachrinnen am DRK-Gebäude und (mehrfach bereits) an der Johanneskapelle auf dem ev. Friedhof abgerissen und entwendet wurden, ist nun auch das Ehrenmal Opfer dieser offenbar professionellen Metall-Diebesbanden geworden, denn am Donnerstagmorgen (27.02.2015) musste man feststellen, dass die Verbrecher bei der zweiten Tafel (2. Säule von links) nun mehr Erfolg hatten, denn diese war nun ganz verschwunden. Bleibt nur zu hoffen, dass diese offenbar gewerbsmäßig tätigen kriminellen Diebesbanden bald gefasst und ihrer gerechten Strafe zugeführt werden können.

Knapp zwei Monate nach dem dreisten Diebstahl der Namenstafel hat sich gezeigt, dass die Reparatur der noch vorhandenen, aber ziemlich verbogenen Bronzetafel schwieriger ist, als ursprünglich angenommen. Ein Spezialist wird dafür benötigt. Ob die zuweite Namenstafel (die von der zweiten Säule von links) überhaupt jemals ersetzt werden kann ist fraglich, da man trotz intensiver Suche bisher die Namen der Tafel noch nicht nachvollziehen konnte. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass die Metalldiebe noch im Besitz der Tafel sein sollten, möchte ich an diese appellieren die Tafel zurückzugeben. Das könnte auch anonym geschehen, indem die Tafel z. B. während der Nacht vor dem Eingang des Rathauses abgelegt wird.

Hier sind jetzt auch die Bürger gefragt. Wer hat eventuell davon einmal Fotos gemacht und kann diese zur Rekonstruktion der Namenstafel der Stadt Halver zur Verfügung stellen? Dies scheint momentan die einzige Chance zu sein, die gestohlene Namenstafel zu ersetzen. Wer entsprechende Fotos hat, kann sich diesbezüglich montags unter der Telefonnummer (02353) 73118 mit Stadtarchivar Witscher in Verbindung setzen.

In Anbetracht der Tatsache, dass immer mehr Metalldiebstähle erfolgen, die auch vor Friedhöfen und historischen Gebäuden nicht Halt machen, hat die Stadt Halver am 17. Dezember 2015 die restlichen verbliebenen Bronzetafeln am Ehrenmal auf dem Hohenzollernpark demontieren und einlagern lassen. Die Reparaturkosten der beschädigten verbogenen Tafeln nicht mitgerechnet, die zweite gestohlene Tafel würde in der Rekonstruktion rund 20.000 Euro kosten, was sich die Stadt zumindest derzeit nicht leisten kann. Man denkt daher derzeit über einen Ersatz aus Kunststofftafeln nach, wenn sich dies dann mit den Denkmalbestimmungen vereinbaren lässt. Den 20.000 Euro Herstellungskosten neuer Platten steht ein Schrottwert von ca. 20 bis maximal 30 Euro gegenüber. Übrigens: Der Schrotthändler, der die Platte angenommen hat (oder noch annimmt) macht sich dabei zum Hehler und wird strafrechtlich verfolgt.

 

Umgestaltung des Parks

Bereits Anfang des Jahres 2015 wurden rigoros die Büsche im Park zurück geschnitten. Ende Mai 2015 bearbeitete ein Traktor mit Fräse die ehemaligen Buschbereiche und entfernte damit Restpflanzen und Wurzeln aus dem Erdreich. Anschließend würde nach Auskunft der Stadt die Bereiche mit Mutterboden aufgefüllt und mit Grassamen eingesät. So müssen die Bereiche zukünftig nur noch gemäht werden und ermöglichen einen Einblick von allen Seiten auf den Park. Einige Wegbereiche werden ebenfalls zu Rasenflächen. In der Hauptsache bleibt der diagonale Weg zur Gartenstraße bestehen, wird aber durch den Wegfall der Stufen barrierefrei. Allerdings kann man noch keinen Termin für die Fertigstellung liefern, da die Arbeiten am Park nur so ganz nebenbei zu den anderen Tätigkeiten erfolgen…

Anfang Juli 2016 war der Hohenzollernpark wieder einmal mehr ein parteiübergreifendes Gesprächsthema einer Ratssitzung. Erneut ging es um die wild wuchernden Pflanzen, die zum Teil dem Unkraut zugeordnet werden müssen. So zum Beispiel meterhohe Ochsenzungen und wild zuwuchernde Wege. Und wieder einmal wurde darauf verwiesen, dass der Bauhof der Stadt aus Kostengründen nicht genügend Personal habe um der misslichen Situation Herr zu werden. So war der Hohenzollernpark auch in der Bürgermeistersprechstunde von Michael Brosch am 8. Juli 2016 ein Gesprächsthema. Da hieß es dann, dass mittelfristig wohl die Büsche und pflegeaufwändigen Bepflanzungen durch Rasen zu ersetzen seien. Eine solche Einstellung ist schade und schadet dem Ansehen des Parks – und damit auch dem der Stadt. Unterstützung bei diesem Vorhaben wurde von der Flüchtlingshilfe angeboten. Das ist eine gute Idee, können doch so die Flüchtlinge mit einem kleinen Beitrag dazu beitragen ihre Kosten zu rechtfertigen. Hut ab, vor denen, die da mitmachen.

 

Eine Linde für den Bürgermeister

Schon für Halvers ersten hauptamtlichen Bürgermeister, Hans-Jürgen Kammenhuber, war damals eine Linde im Hohenzollernpark gepflanzt worden. Dies geschah als symbolischen Da nk für seine Verdienste für die Stadt Halver.

Nach elfjähriger Amtszeit bekam auch Kammenhubers Nachfolger, Dr. Bernd Eicker, als Dank für seine Verdienste für die Stadt Halver eine Linde im Hohenzollernpark. Die Pflanzung fand am Mittwoch, dem 29. Juni 2016 im zweiten Anlauf (der erste Termin war verregnet) statt. Dr. Eicker stellte klar, dass es nicht sein persönlicher Baum sei, sondern ein Baum für alle Halveraner. Und dass es eine Linde war, das war ihm auch sehr wichtig gewesen. Schließlich ist die Linde ja auch der Wappenbaum in Halvers Stadtwappen.

 

Quellen- und Literaturhinweise

Allgemeiner Anzeiger: „Gedenken an Opfer"; Allgemeiner Anzeiger, 12.11.2013
Domke, Friederike: „Architrav-Element des Ehrenmals wird ausgetauscht"; Allgemeiner Anzeiger, 05.09.2013
Domke, Friederike: „Schwierige Reparatur"; Allgemeiner Anzeiger, 15.04.2015
Domke, Friederike & Zacharias, Kerstin: „Bausteine für eine friedvollere Welt“; www.come-on.de, 15.11.2010
Freiwillige Feuerwehr Halver: „Aktivitäten“; www.feuerwehr-halver.de, [19.11.2012]
Heimatverein Halver e.V. (Hrsg.): „Historischer Rundgang"; Bell Verlag, Halver o.J.
Hesse, Florian: Gedenktafeln sichergestellt"; Allgemeiner Anzeiger, 18.12.2015
Hesse, Florian (flo): „Linde im Park für Dr. Bernd Eicker: Dank des Rates für elf Dienstjahre"; Allgemeiner Anzeiger, 01.07.2016
Hesse, Florian (flo): „Hohenzollernpark Thema auch in Bürgermeistersprechstunde"; Allgemeiner Anzeiger, 09.07.2016
Kammenhuber, Hans-Jürgen: „Vom Kirchhof zum Hohenzollernpark“; www.derwesten.de, 01.08.2008
Kammenhuber, Hans-Jürgen: „Würdiges Denkmal für Amtmann Schmidt“; www.derwesten.de, 06.08.2008
Kammenhuber, Hans-Jürgen: „Wie aus einem Friedhof ein Park wurde"; Allgemeiner Anzeiger, 16.09.2013
Peuckert, Jana: „Eintrag ins Goldene Buch"; Allgemeiner Anzeiger, 18.11.2013
Peuckert, Jana & Finger, Benny & Schönwies, Laura & Dettlaff, Ursula: „,Die Erinnerung an die Geschichte ist wichtig, um eine Lehre für die Zukunft zu ziehen'"; Allgemeiner Anzeiger, 18.11.2013
Pfannschmidt, Yvonne: Friedhof wird Hohenzollernpark“; www.come-on.de, 27.04.2012
Ruthmann, Detlef: Tafel vom Ehrenmal herausgerissen"; Allgemeiner Anzeiger, 27.02.2015
Ruthmann, Detlef: Neues Aussehen für den Park"; Allgemeiner Anzeiger, 30.05.2015
Venceremos: „Ratssitzung lehnt Gedenktafel ab!“; judos.katze.dk, [19.11.2012]
Westfälische Rundschau: „Rat gegen Zusatztafel für das Denkmal im Hohenzollernpark“; judos.katze.dk, 09.07.2002
Wikipedia: „Liste der Baudenkmäler in Halver“: de.wikipedia.org, 07.06.2012
Zacharias, Frank: Linde fällt auf Ehrenmal – rund 10 000 Euro Schaden“; www.come-on.de, 12.07.2012
Zacharias, Frank: „‚Frischzellenkur' fürs Ehrenmal"; www.come-on.de, 06.07.2013
Zacharias, Frank: „Auf die richtige Mischung kommt es an"; Allgemeiner Anzeiger, 28.08.2013
Zacharias, Frank: „Lückenschluss am Ehrenmal"; Allgemeiner Anzeiger, 05.11.2013
 
 

Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 07.08.2017 12:53:38 Uhr.

 

 


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