Der Stadtpark

 

Vorgeschichte

Bereits in einer im Juli 2001 veröffentlichten Studie unter dem Titel „Stärken-/Schwächenanalyse und Profilierungskonzept für die Stadt Halver“, durchgeführt von der ECON-CONSULT aus Köln, wird vorgeschlagen den alten Rathauspark zwischen Thomas- und Schützenstraße ins Rathausumfeld mit Anbindung an die Frankfurter Straße zu verlegen. Da geht es also bereits um das, was seit 2013 brandaktuell und heiß diskutiert ist. Der „alte“ Park verschwindet und wird für eine Wohnhausbebauung freigegeben, wobei derzeit eine Senioren- oder Mehrgenerationenwohnanlage bevorzugt scheint.

Wörtlich heißt es in der Studie dazu: „Um seinem Namen als ‚Rathauspark’ gerecht werden zu können, ist eine Verlagerung nach Westen in den Bereich zwischen Frankfurter Straße, Thomasstraße und Mittelstraße, der Grundschule Ost mit Multifunktionshalle, der ‚Wippermannschen Villa’ und dem Feuerwehrgerätehaus, also in das direkte Rathausumfeld, anzuraten.“

Die Gestaltung der Parkflächen soll nach Meinung der ECON-CONSULT so geschehen, dass sie auch intensiv genutzt werden könnten. Vorgeschlagen dazu wurde: „ein Sommerkino, Konzerte, Flohmärkte und eventuell sogar - in der Nähe zum ZOB - als Marktstandort“. Letzteres erscheint dann doch schon ein wenig zu weit hergeholt. Zudem: „Die Wippermannsche Villa ließe sich nach Verlagerung der Stadtverwaltung [1] als Heimatmuseum und ‚Parkcafe’ mit ihren architektonischen Qualitäten sehr gut in den Park integrieren.“

 

Ausschreibung und Planung des neuen Parks

Nachdem die Stadt eine Ausschreibung zur Gestaltung des möglichen neuen Stadtparks gemacht hatte, stellten Vertreter der Jury und der Stadtverwaltung am 18. Juni 2013 den Siegerentwurf im Rahmen einer Pressekonferenz vor. Der Siegerentwurf kam vom Kasseler Büro Gnüchtel Triebswetter Landschaftsarchitektur (GTL). Es war einer von insgesamt zehn vorliegenden Entwürfen. Am 15. Juli entschied dann der Stadtrat endgültig über die grundsätzliche Realisierung der Pläne. Allerdings müsse das Konzept in Details noch weiter ausgearbeitet werden. Das Grundkonzept allerdings bleibe unberührt. Dazu sagte dann auch Michael Triebswetter von der GTL: „Für die Zahl der Treppenstufen oder den genauen Ort einer Straßenüberquerung gibt es hier (in Halver) die Fachleute.“

Im Großen und Ganzen sah die Planung folgendes vor: Die Wege sollen aus Gussasphalt angelegt werden. Ein modernes Beleuchtungskonzept soll den Park prägen, in dem Blumenwiesen und geschwungene Sitzbänke enthalten sein sollen. Außerdem soll eine Sichtachse vom alten Sparkassengebäude auf das Rathaus entstehen. Dazu müsste unter anderem auch der Anbau des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses und heutigem DRK-Sitz abgerissen werden, was schon den DRK auf die Barrikaden steigen ließ. Der DRK-Standort Halver sei dadurch in Gefahr, da das DRK dann nicht mehr ausreichenden Raum zur Verfügung hätte. Eine Alternative sieht das DRK nicht und dachte bereits über eine Auflösung des Ortsvereins Halver nach.

Es wurde bereits viel darüber geredet, dass die beiden Schieferhäuser an der Frankfurter Straße in den Park integriert werden sollen. Das ist natürlich der absolute Humbug, da sich beide definitiv und praktisch ohne großes Umfeld nicht im Areal des zukünftigen Stadtparks befinden und somit gar nicht in diesen integriert werden können. Sie sind und bleiben immer eine eigene Einheit. Dies sieht auch der GTL-Entwurf vor. Die beiden denkmalgeschützten Häuser erhielten einen umliegenden „Teppich“ aus „wertigem gesägten Kleinsteinpflaster“.

Die Kosten des Projekts sollten sich der Kalkulation nach allein für die neue Außenanlage der Häuser Rathaus, Villa Wippermann und DRK-Gebäude auf 430.000 € belaufen. 70 % davon werden durch Fördergelder des Landes im Rahmen der Regionale finanziert. Die Stadt Halver muss davon noch 129.000 € beisteuern. Werner Lemmert (UWG) sieht das Konzept des Stadtparks ebenfalls grundsätzlich positiv. Mit Blick auf weitere Regionale-Projekte sagte er dann auch: „Wir müssen aus der Planungs- auch endlich in die Realisierungsphase.“

 

Baumverein für den Erhalt vorhandener Bäume

Der Plan des Kasseler Büros GTL sieht von der Frankfurter Straße aus zwei Wege in den Stadtpark vor. Da diese nur wenige Meter auseinander liegen und fast parallel verlaufen, ist dies eigentlich vollkommener Unsinn. Jedoch wird diese Planung verständlich, wenn man die gewünschte Sichtachse vom alten Sparkassengebäude zum Rathaus berücksichtigt.

Dort aber stehen vorhandene Bäume, eine Reihe Linden, die es laut Baumverein Halver zu schützen gilt. Außerdem liegt dort das Parkgrundstück deutlich über dem Niveau der Straßenführung, so dass hier eine Art Wall zu überwinden wäre. Dies könnte praktisch nur durch zwei Möglichkeiten realisiert werden. Die eine wäre eine Anpassung des Geländes im Bereich des Weges, also eine Schneise im Wall. Dies aber würde das Wurzelwerk der Bäume nachhaltig schädigen – argumentiert der Baumverein und plädiert dann lieber für eine Treppe an dieser Stelle.

Axel Ertelt als Webmaster und Initiator der Hilfe für Behinderte wünscht jedoch im Interesse aller Gehbehinderten, Rollibenutzer, Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen einen völlig barrierefreien Stadtpark – ohne Treppen. Dies ist dankenswerter Weise schließlich auch so gemacht worden. Es ist zudem zu befürchten, dass sowohl der Wall als auch verschiedene Bäume, die der Baumverein schützen will, einer Sichtachse, wie sie hier gewünscht ist, im Wege stehen und daher fallen werden. Bleibt nur die Frage ob es denn dann wirklich eine solche Sichtachse – wenn sie dann überhaupt realisierbar ist – geben muss oder ob sie schlichtweg überflüssig ist.

 

DRK kann bleiben

Nachdem es in der Vergangenheit viel Hick-Hack um das alte Feuerwehrgerätehaus und dem derzeitigen Standort des DRK-Ortsverband Halver gegeben hat, scheint nun eine Entscheidung gefallen zu sein. Der DRK-Standort soll bleiben.

Zuerst sollte nur der nicht sehr schön anzusehende Anbau weg, später war dann das komplette Gebäude  im Gespräch. Einen Alternativstandort für das DRK gibt es nach eingehender Prüfung nicht. Das Resultat wäre die Auflösung des DRK-Ortsverband Halver. Dann aber äußerte sich Halvers ehemaliger Bürgermeister Dr. Bernd Eicker positiv und sagte das DRK kann bleiben, das Gebäude einschließlich Anbau wird nicht abgerissen!

Trotz alledem gingen die Diskussionen weiter und es scheint so, als sei diese Diskussion immer noch nicht zu Ende. Zwar gaben die Mitglieder der zuständigen Planungsausschüsse grünes Licht dafür, doch ließen einige Unbelehrbare von ihnen auch durchblicken, dass man gerne den Anbau, lieber noch das ganze Gebäude abgerissen hätte. Und so bezeichnete Jutta Gruß-Rinck vom Stadtplanungsbüro ASS das DRK-Domizil auch schon als Kuckucksei im Nest"...

 

Jetzt sollte es losgehen...

Wie von verantwortlicher Seite bei der Stadt Mitte November 2014 mitgeteilt wurde, sei das Leistungsverzeichnis für den neuen Park bereits erstellt. Die Ausschreibungen dafür würden am 17. November erfolgen. Und bis zum Dezemberende sollen dann die entsprechenden Aufträge vergeben werden, hieß es. Recht optimistisch ging damals der Fachbereich Bauen und Wohnen davon aus, dass ein Teil der Arbeiten wetterunabhängig ausgeführt werden könnte. Und so sollte der Baubeginn bereits Anfang Januar 2015 stattfinden. Ende April 2015 sollte der Park dann fertig sein.

Heute, im Januar 2017, kann man nur kopfschüttelnd sagen: „War wohl nichts!“ Zwar sind die Arbeiten an der Villa Wippermann inzwischen so gut wie fertig gestellt und die Umgestaltungsmaßnahmen für den Park im vollen Gange, doch die Fertigstellung des künftigen Stadtpark liegt wohl noch auf unbestimmte Zeit in der Zukunft. Diese rund zwei Jahre andauernde Verzögerung geschah, weil zum ursprünglichen Zeitpunkt dann kein Geld mehr da war…

 

Kein Geld mehr für die Fertigstellung?

Im April 2016, ein Jahr nachdem der Stadtpark eigentlich fertig sein sollte, muss die Stadt Halver über drastische Einsparungen beim Park nachdenken. Das Geld reicht nicht mehr um das komplette Projekt einschließlich Parkplatz und Rathausumfeld fertig zu stellen. Diese Bereiche müssen wohl auf unbestimmte Zeit so bleiben wie sie sind: unansehnlich und seit Jahren sanierungsbedürftig.

Was war geschehen? Ursprünglich waren die Freibereiche um die drei „Häuser der Kultur“ (die beiden Schieferhäuser und die Villa Wippermann) zusammen ausgeschrieben worden – als ein Komplettpaket. Aus wirtschaftlichen Gründen, so erklärte man es, musste die Ausschreibung ohne das gewünschte Ergebnis aufgehoben und in zwei Lose unterteilt werden. Im Gesamtblick stellte sich der Ansatz beider Lose als viel zu gering heraus, so dass nach der Fertigstellung der Schieferhäuser einschließlich der Außenbereiche für den Stadtparkbereich nicht mehr genügend Gelder übrig blieben. Die Stellplatzflächen und die Zufahrten rund ums Rathaus fallen nun weg – so die aktuelle Planung.

Rund eineinhalb Stunden diskutierten Politik und Verwaltung sich im April 2016 die Köpfe darüber heiß. Dann war der abgespeckte Vorschlag des Planungsausschusses mit 7 zu 4 Stimmen und einer Enthaltung durch. Die sogenannte (diagonale) Sichtachse wird es geben, denn das ist die Voraussetzung fürs Fördergeld. Ob man dann allerdings, wie man uns ursprünglich weismachen wollte, einen freien Blick von der Frankfurter Straße (Ecke Schulstraße) auf das Rathaus hat, mag dann doch stark angezweifelt werden.

 

2017 – Der Lichtblick

Nachdem entgegen den Wünschen des Baumvereins doch eine ganze Reihe von Bäumen gefällt wurden, rückte am 7. Dezember 2016 ein Bagger der Firma Kriesten an und die Firmenmitarbeiter begannen die Oberfläche des Parkareals zu profilieren. Dazu gehörte im ersten Schritt auch die Entfernung des Asphalts von den alten Wegen, der fachgerecht entsorgt werden musste.

Leider war der Stadtpark auch bei der Eröffnung des neuen Regionalmuseums in der frisch sanierten und restaurierten Villa Wippermann noch eine riesige, unansehnliche Baustelle mit lediglich Schotterwegen. Die hauptsächliche Profilierung des Geländes war soweit abgeschlossen und besonders an der Ecke Frankfurter Straße und Schulstraße waren Massen Erde bewegt und geräumt worden. Das hatte natürlich – entgegen den Wünschen des Baumvereins – den Verlust einiger Bäume zu Folge. Bis Ende Mai 2017 waren dann zumindest die Wege im unteren Bereich, zwischen der Villa Wippermann und der Frankfurter Straße, asphaltiert. Dennoch sieht das Ganze zu diesem Zeitpunkt immer noch als eine große Baustelle aus, deren Fertigstellung eher in weiter als in naher Ferne liegt.

    

Foto oben: Der Plan des künftigen Areals, wie er auf einem Baustellenschild zu sehen war. Foto: © Axel Ertelt (2017).
Vorstehende Fotoreihe: Großbaustelle Stadtpark während der Arreal-Profilierung. Fotos (3): © Axel Ertelt (2017).

      

Obenstehende Fotoreihe: Baustelle Stadtpark. Die Wege sind inzwischen mit Schotter verfüllt.
Fotos (2): © Axel Ertelt (2017).
 
Das Wegesystem im Stadtpark, rund um die Villa Wippermann als Regionalmuseum, wurde schließlich mit Endmoränenkies gestaltet. Dieser Kies, auch als Endmoränenauswurf bezeichnet, besteht aus unterschiedlichem Gestein wie es beispielsweise am Ende einer Gletscherzunge zu finden ist.  Der Aufbau der Wege besteht aus einer dicken Schicht herkömmlichen Kies, auf den eine etwa zwei Zentimeter dicke Schicht Bitumen-Mastix heiß aufgetragen wird. Da hinein wird der Endmoränenkies gestreut und eingerieben. Dadurch entsteht eine haltbare und rutschfeste Oberfläche.

Mittlerweile ist ersichtlich, dass die Sichtachse ein Fake ist. Man sieht gerade einmal ein paar Ecken des Rathauses. Tatsächliches Highlight hingegen ist das alte schmiedeeiserne Tor aus dem Jahre 1890, das früher den Eingang zur Villa Wippermann sicherte. Das alte Tor, das sich zuletzt im Heimatmuseum befand, wurde restauriert und dann wieder am 6. Juni 2017 an seinem alten Standort an der Frankfurter Straße aufgebaut. Der Aufbau des Tores an dieser Stelle war ein Wunsch von Halveraner Bürgern gewesen. Um diesen realisieren zu können musste erst noch die Zustimmung des Architekten eingeholt werden, der seinerzeit den Planungswettbewerb gewonnen hatte, da das Tor nicht Gegenstand der Ausschreibung war.

Foto oben. Das alte schmiedeeiserne Tor aus dem Jahre 1890 wieder an seinem ursprünglichen Standort.
Foto rechts: Der linke Torflügel im Detail.
otos: © Axel Ertelt.

Das Gelände muss noch seinen Feinschliff bekommen

Inzwischen ist das Jahr 2018 angebrochen. Die Gestaltung des Bodenprofils einschließlich der Wege sind fertig. Doch sonst hat sich noch nichts getan. Eine Bepflanzung muss noch her und auch Bänke mit Abfallkörben als Ruhepole sind noch nicht vorhanden. Die unansehnliche Wand des DRK-Anbaus sollte noch verschönert werden. Hier könnte man Klinker oder ähnliches verwenden oder aber eine schöne Bildbemalung erstellen lassen, die sich ins Umfeld eingliedert. Wir dürfen gespannt sein, was man sich letzen Endes von Seiten der Stadt dazu einfallen lässt.

In ihrem Politik-Info „Halver. Jetzt.“ das zur Bundestagwahl 2017 Mitte September erschien, verlangen auch die Halveraner Grünen eine dringliche Gestaltung des Stadtparks. Man verfällt dabei auch leider wieder in die Diskussion zum DRK-Anbau und fordert „Der Anbau des alten Feuerwehrgerätehauses muss weg“. Das hatten wir doch längst abgeschlossen! Die Stadt hatte dem DRK zugesichert dass der Anbau bleiben könne und damit auch den Standort Halver für das DRK erhalten können.

 

Ein Spielplatz oberhalb der Villa Wippermann

Es gibt eine konkretere Planung auf dem Gelände oberhalb der Villa Wippermann einen Spielplatz einzurichten. Dieser läge dann zwischen dem Rathaus und der Schulstraße sowie zwischen der ehemaligen Stadtdirektorenvilla, in der sich heute der Pflegedienst „In guten Händen“ befindet, und der Villa Wippermann. Nach den ersten näheren Planungen dazu steht fest: Der Spielplatz dürfte sich perfekt ins Bild des Stadtparks bzw. Rathausumfelds einfügen. Viele Halveraner befürworten das Spielplatz-Projekt an dieser Stelle inzwischen und sind begeistert. Und auch der Arbeitskreis Spielplatz hatte sich vor der Abgabe des Antrags einstimmig für diesen Standort entschieden.

Die Stadt Halver hat dazu auch bereits einen Förderantrag bei der Bezirksregierung in Arnsberg gestellt. Noch gibt es keine Gewähr, dass dieser auch bewilligt wird, denn es gibt mehr Antragsvolumen als das Land an finanziellen Mitteln zur Verfügung stellt. Trotzdem ist man bei der Stadt optimistisch, schließlich habe man einen guten Antrag mit einem guten Konzept gestellt. Und dies bestätigte sich dann auch. Im Juli 2017 kam die Nachricht, dass  das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen für das Spielplatzprojekt 324.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung stellt. Die fehlenden rund 36.000 Euro steuert die Stadt bei.

Der neue, zentral gelegene Spielplatz wird bei seiner Realisierung ungefähr 1.500 Quadratmeter Fläche haben. Nach der ersten Planung könnten dort ein Wasser- und Sandspiel, eine Kletterpyramide, eine Rutsche mit Sandkasten, eine Doppelwippe und eine Doppelschaukel untergebracht werden. Auch von einer Art Seilbahn war schon die Rede. Mehrere Sitzgelegenheiten mit Blick auf den Spielplatz bieten den Eltern der spielenden Kinder Gelegenheit zur Rast.

Die Gesamtkosten für den Spielplatz würden sich nach der ersten Planung auf ca. 360.000 Euro belaufen. Barrierefreiheit soll ebenso vorhanden sein, wie eine Toilette und ein Wickelraum, die in dem denkmalgeschützten Geräteschuppen der Villa Wippermann entstehen sollen. Zudem soll der Spielplatz auch als multikulturelle Begegnungsstätte dienen. Das wäre ein schöner Ansatz. Strikt darauf achten sollten zukünftig aber die städtischen Beamten und Bediensteten, dass der Spielplatz eine Raucher-, Alkohol- und Drogenfreie Zone bleibt und dass auch der Stadtpark nicht zu einem neuen Rathauspark verkommt.

Auch der Spielplatz soll barrierefrei und damit behindertengerecht ausgerichtet werden. Alle Wege sollen ohne Stufen angelegt und 1,5 Meter breit werden. Die Grundausstattung mit Spielgeräten wird zudem für Kinder mit Behinderung barrierefrei erreichbar und nutzbar sein. Dies ist inzwischen durch die EU-Gesetzgebung rechtlich verankert und war Vorraussetzung für die Förderung durch das Land NRW.

Am 14. November fiel im Fachausschuss einstimmig der Baubeschluss zum Spielplatz. Beschlossen wurden der Standort, die Baukosten und die Entwurfsplanung. Jetzt fehlte nur noch die Zustimmung des Stadtrates. Die gab es dann am 27. November 2017 ohne Gegenstimmen. Vor Baubeginn soll noch ein eigener Arbeitskreis die Detailplanung begleiten. Beschlossen wurde, dass zu diesem auch die Fraktionsvorsitzenden aus der Halveraner Politik gehören werden.

 

Quellen- und Literaturhinweise
 
Allgemeiner Anzeiger: „Anbaggern im Wippermann-Park“; Allgemeiner Anzeiger, 08.12.2016
Bündnis 90/Die Grünen: „Gelände um Villa muss gestaltet werden“; in: „Halver. Jetzt.“, Politik-Info an alle Haushalte in Halver, postalische Verteilung am 15.09.2017
ECON-CONSULT: „Stärken-/Schwächenanalyse und Profilierungskonzept für die Stadt Halver“; PDF-Datei bei www.halver.de, Köln im Juli 2001
Ertelt, Axel: „Der Stadtpark muss barrierefrei sein"; (Leserbrief im) Allgemeiner Anzeiger vom 09.08.2013
Görlitzer, Bettina: „Infoabend zum neuen Spielplatz“; www.come-on.de, 18.05.2017
Helfrich, Brigitta & Bette, Thomas: „Natürlich muss der Stadtpark barrierefrei sein"; (Leserbrief im) Allgemeiner Anzeiger vom 12.08.2013
Hesse, Florian: „Intensive Debatte ums Rathaus-Umfeld“; Allgemeiner Anzeiger, 15.04.2016
Hesse, Florian (flo): „‚Endmoränenkies’ für Wegesystem rund um die Villa“; Allgemeiner Anzeiger, 04.07.2017
Hesse, Florian: „Baubeschluss für zentralen Spielplatz am Rathaus fällt“; Allgemeiner Anzeiger, 14.11.2017
Hesse, Florian: „Klares Ja zum neuen Spielplatz“; Allgemeiner Anzeiger, 15.11.2017
Hesse, Florian: „Projekte auf den Weg gebracht“; Allgemeiner Anzeiger, 29.11.2017
Holz, Emanuel: „Spielplatz im Zentrum: Verwaltung hofft auf positiven Förderbescheid“; www.come-on.de, 05.05.2017
Holz, Emanuel: „Stadt erhält 234.000 Euro für neuen Spielplatz“; Allgemeiner Anzeiger, 22.07.2017
Klaus, Lisa: „Villa Wippermann: Ein Tor kehrt zurück“; Allgemeiner Anzeiger; 07.06.2017
Pfannschmidt, Yvonne (iwo): „Kritik an Plänen für Stadtpark"; Allgemeiner Anzeiger vom 01.08.2013
Pfannschmidt, Yvonne (iwo): „Treppenanlage über den Wall erwünscht"; Allgemeiner Anzeiger vom 07.08.2013
Ruthmann, Detlef: „Kein Kuckucksei im Stadtpark - Nur eine Möglichkeit der Gestaltung?“Allgemeiner Anzeiger vom 05.04.2014
Ruthmann, Detlef: „Ende April Park fertig“Allgemeiner Anzeiger vom 15.11.2014
Salzmann, Monika: „Neuer Spielplatz am Rathaus: Ideen gefragt für 1300 Quadratmeter“; www.come-on.de, 24.05.2017
Zacharias, Frank: „Ein ‚Teppich’ für die Schieferhäuser“; www.come-on.de vom 19.06.2013
Zacharias, Frank: „‚Stadtpark’ kommt gut an“; www.come-on.de vom 22.06.2013
 

[1] Eine unglückliche Formulierung, da hier lediglich das Bauamt gemeint war, das sich damals in der Villa Wippermann befand.

 


Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 05.01.2018 15:29:07 Uhr.