Halver religiös

 

Der Beginn der Christianisierung Halvers geht auf die erste Hälfte des 7. Jahrhunderts zurück. In dieser Zeit soll auch eine „Edelkirchener Kapelle" entstanden sein, über die es aber so gut wie keine Informationen gibt. Im frühen Mittelalter gehörte Halver, was die ev. Christen betrifft, kirchenrechtlich zur Pfarrei in Lüdenscheid, während die kath. Christen der St. Georg Gemeinde der Pfarrei im heutigen Kierspe [1], die von Christus König der Pfarrei in Breckerfeld, unterstanden. Erst im Jahre 1127 wurde eine eigene ev. Pfarrgemeinde in Halver gegründet, die selbständige Pfarrkirche St. Nikolaus. Diese führte bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts ein Siegel, welches den stehenden Bischof St. Nikolaus mit Mitra, Stab und Buch zeigte. 1583, nach der Reformation, wurde Halver lutherisch und zum Ende des 17. Jahrhunderts auch teilweise reformiert. Beide Parteien verbanden sich vertraglich am 17. August 1847 zur ev. Kirchengemeinde Halver. Heute sind rund die Hälfte (50 %) der Halveraner Bürger evangelisch und 18 % katholisch. Die restlichen 32 % gehören entweder anderen Glaubensgemeinschaften an oder sind konfessionslos.

Die ev. Kirche hat in Halver zwei Kirchengemeinden, wovon eine in Halver und die zweite in Oberbrügge ist. Das Gleiche trifft für die kath. Kirche zu. Ursprünglich waren beide kath. Kirchengemeinden auch eigene Pfarreien. Dies änderte sich zum 1. Oktober 2007, als Bischof Dr. Felix Genn vom Bistum Essen die Pfarreien neu strukturierte. Seitdem gehört die Kirchengemeinde St. Georg in Oberbrügge zur Pfarrei in Halver.

Hinzu kommen zwei Freie ev. Gemeinden in Halver und der Bever, die Mennoniten Brüdergemeinde Halver, der CVJM Halver und eine Internationale Sprachenmission e.V. in Halver. Des Weiteren gibt es in Oberbrügge die Ev.-Baptisten-Brüdergemeinde Halver e.V. und in Halver eine Neuapostolische Kirche sowie die DITIB türkisch-islamische Gemeinde zu Halver e.V.

 

Ev. Kirche Halver

Historiker gehen davon aus, dass auf dem „Sternberg“, dem Standort der heutigen ev. Nicolai Kirche, um das Jahr 800 das erste christliche Gotteshaus errichtet wurde. In einer Urkunde des Erzbischofs Friedrich I von Köln, aus der Zeit, in der Halver eine eigenständige Pfarrei wurde, wird die Halveraner Kirche erstmals mit dem Namen Nicolai Kirche erwähnt. Der heutige Kirchbau stammt, wie in großen eisernen Lettern am Kirchbau zu sehen ist, aus den Jahren 1774 (der bis zur Spitze 48 m hohe Turm) bis 1783 (dreischiffige Kirchraum mit den beiden Emporen). Beim Turmbau wurden in der Westseite des Turms, etwa in Höhe der Kirchturmuhr, zwei steinerne Kugeln eingemauert. Mit diesen soll nach mündlichen Überlieferungen die Kirche im 30jährigen Krieg beschossen worden sein. Zu Beginn des Kirchbaus am 6. Juni 1783 wurde bei der Grundsteinlegung ein großer, ausgehöhlter Stein in die Ecke des Mauerwerks nach Norden gesetzt. Er enthielt eine Kupfertafel mit folgender Inschrift: „Unter Gottes Obhut ist diese Kirche, nachdem die vorige wegen ihres hohen Alters, gottlob ohne Verletzung eines Menschen, zusammengestürzt war, aus Mitteln der Gemeindemitglieder gebaut worden, da die Gelder aus der gnädigst bewilligten Kollekte kurz vorher zum Neubau des Turmes verwendet waren. Im Jahre 1783 zur Zeit der Pastoren Joh. Peter Kayser und Joh. Wilhelm Ehrenstein."

Bis dahin gab es seit etwa dem 12./13. Jahrhundert bis ins Jahr 1776 durch diverse Einflüsse wie Feuersbrünste und Kriegseinwirkungen bedingt verschiedene Stilrichtungen aus der Vorromanik, eine romanische Pfeilerbasilika, die im 15. Jahrhundert im gotischen Stil erweitert und umgebaut wurde, bis hin zum Barock. In der reformatorischen Zeit wurde der Kirchenname (Nicolai) nicht mehr benutzt und erst seit dem Jahr 2002 heißt sie offiziell wieder so. Die Ibach-Orgel der Kirche wurde bereits 1856 in Betrieb genommen.

Im Kirchturm befinden sich insgesamt sieben Glocken. Die beiden ältesten stammen aus den Jahren 1334 und 1520. Beide waren hier bereits vor dem Bau des heutigen Turms, also vor dem Jahre 1776, in einem Kirchenbau auf dem Sternberg im Einsatz. Drei Glocken wurden 1951 neu gegossen. Ebenso kam im gleichen Jahr die Glocke St. Nikolaus als Ergänzung des Glockenspiels hinzu. Die siebte Glocke, 1960 gegossen, ist die „Sterbe- und 1-Stund-Schlag-Glocke".

Während der ganzen Zeit der Stadtgeschichte, bis heute, ist der Standort der Nicolai Kirche die verkehrsmäßige und geografische Ortsmitte geblieben. So führte bis zum Ausbau der Umgehungsstraße die B229 um die Kirche herum, was ein enormes Aufkommen an Schwerlastverkehr im Ort bedeutete. Insgesamt führen acht Straßen (Hauptverkehrswege und Nebenstraßen) sternförmig auf die Kirche zu. Das brachte dem, von Süden aus betrachteten, etwas erhöht liegenden Kirchenstandort den Namen „Sternberg“. Das Gelände um die Kirche, der so genannte Kirchhof, war früher gleichzeitig auch der Friedhof für die Gemeindemitglieder. Bis ins Jahr 1823 fanden hier noch Beerdigungen sta

Spendenkonto für die Kirchensanierung:

Ev. Kirchengemeinde Halver, Konto-Nr. 391581
bei der Sparkasse Lüdenscheid, BLZ 458 500 05
(IBAN: DE81 4585 0005 0000 3915 81).
 

Gottesdienste finden an Sonn- und Feiertagen um 10.00 Uhr in der Kirche statt. Das Gemeindebüro ist unmittelbar bei der Kirche in der Kirchstraße 7. Kontakt: Telefon 02353-903214 oder Email gemeindebuero@ev-kirche-halver.de. Internet: http://www.ev-kirche-halver.de/.

 

Ev. Kirche Halver-Oberbrügge

Nach der Reformierung, vom Jahre 1585 an, feierten die ev. Christen ihre Gottesdienste in der Rhader Kapelle. Im Jahre 1950 regte Superintendent Köllner für den Halveraner Ortsteil Oberbrügge die Gründung einer eigenständigen Kirchengemeinde an. Die intensiven Bemühungen der Oberbrügger dazu stießen auf Widerstand im Halveraner Presbyterium und wurden von dort nicht mitgetragen. Die Spaltung der Halveraner Kirchengemeinde in zwei eigenständige Gemeinden sollte verhindert werden. So entschloss sich Pfarrer Thunig zu einer Unterschriftenaktion unter dem Motto: Los von Halver!

Am 27. Oktober 1951 begannen die Ausschachtungsarbeiten für die Kirche und am 29. Juni 1952 fand die Grundsteinlegung statt. Das Richtfest wurde am 1. Dezember 1952 gefeiert und ein Jahr später, am 5. Dezember 1953 die Glocken eingeholt. Diese waren eine Stiftung von Dr. Robert Lehr, dem ersten Innenminister der Bundesrepublik Deutschland, und seiner Frau Änne. Deshalb werden die beiden Glocken der Kirche im Volksmund auch Robert und Änne genannt. Am 20. Dezember 1953 fand die Einweihung der ev. Kirche Oberbrügge und die Amtseinführung von Pfarrer Paul Thunig statt.

Im Februar 1956 wurde die Orgel eingeweiht und im Jahr 1957 das Pfarrhaus fertig gestellt. Die Grundsteinlegung des heutigen Kirchbaus fand am 8. September 1968 statt. Die endgültige Einweihung war am 29. Juni 1969.

Seit dem Jahr 1934 gibt es den heutigen ev. Friedhof Oberbrügge als einzigen Oberbrügger Friedhof. Er befindet sich direkt hinter der ev. Kirche, die heute in ihrem Keller vier Leichenkammern beherbergt, von denen allerdings zwei als Rumpelkammern zweckentfremdet wurden [2]. Die Kirche dient auch als Andachtsmöglichkeit für die evangelischen Trauerfeiern.

 

Kath. Kirche Halver (Christus König)

Im 19. Jahrhundert stieg die Zahl der Katholiken in Halver an und 1863 gab es bereits 300 katholische Christen, die von der Nachbargemeinde Breckerfeld aus betreut wurden. Aus der Breckerfelder Kirchenchronik geht hervor, das im Jahre 1880 in der Schwarzenbach für 27.000 Mark das erste kath. Missionshaus Halvers, mit einer Wohnung für den Geistlichen, errichtet wurde. Am 12. Dezember fand die offizielle Weihung statt.

Im Jahre 1912 bekam die kath. Kirchengemeinde in Halver ihren ersten eigenen Seelsorger, Pfarrvikar Wilhelm Schlechter (Amtszeit: 1912 – 1921). Sein Nachfolger war Pfarrer Aloys Buchen (Amtszeit: 1922 – 1936), unter dem 1930 die erste kath. Kirche in Halver gebaut wurde, die am 14. Dezember 1930 eingeweiht wurde. Ebenso wurde unter seiner Amtszeit auch der kath. Friedhof errichtet.

In den ersten Jahren der Nachkriegszeit kamen viele neue Katholiken nach Halver. Die alte Kirche wurde zu klein und eine größere wurde zur Amtszeit von Pfarrer Gottfried Taentzscher (Amtszeit: 1946 – 1970) in Angriff genommen. Im gleichen Rahmen wurde auch das Pfarrhaus erweitert. Es folgte auch die Erweiterung der Baulichkeiten mit dem Bau des Pfarrheims. Besonders Pfarrer Erich Kremer (Amtszeit: 1970 – 1982), der Nachfolger von Pfarrer Taentzscher, hatte sich hier für die Baumaßnahmen engagiert. Die feierliche Einweihung erfolgte schließlich am 4. September 1976 durch Bischof Dr. Franz Hengsbach vom Bistum in Essen.

Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts, noch zu Zeiten steigender Einnahmen, fanden notwendige Renovierungsmaßnahmen des Pfarrheimes und der Kirche statt. 1993 konnte auch die Innengestaltung der Kirche vollendet werden. Finanziell gesehen war dies die letzte Chance der Kirchengemeinde vor der Finanzmisere.

Die bisher letzte große Neuerung in der Halveraner Christus König Pfarrei hat es im Jahre 2006 gegeben, als Bischof Dr. Felix Genn mit Wirkung zum 1. Oktober 2006 die Pfarreien im heimischen Raum neu strukturierte. Dies war nach 23 Dienstjahren in Halver gleichzeitig auch der offizielle Abschied von Pfarrer Karl Balkenhol.

Durch die Umstrukturierung der Pfarrbezirke wurden der Pfarrei Christus König Halver nun die Kirchengemeinden St. Jakobus Breckerfeld, Thomas Morus Schalksmühle, Herz Jesu Hagen-Dahl und St. Georg Halver-Oberbrügge unterstellt, die bis dahin eigenständige Pfarreien waren. Neuer Pfarrer von Christus König wurde Pfarrer Volker Ziegenhagen, der zu diesem Zeitpunkt die Pfarrei St. Jacobus in Breckerfeld geleitet hatte.

Im Frühjahr 2010 hatte schließlich auch die Pfarrei Christus König Halver ihren Skandal. Die Bild-Zeitung deckte nach einem Tipp aus dem Halveraner Raum auf, dass sich der amtierende Halveraner Pfarrer Ziegenhagen auf der Internet-Plattform gayromeo mit Foto anderen Männern zum Sex angeboten hat. Die Zeitung hatte, so hieß es, einen entsprechenden Tipp aus dem Halveraner Raum bekommen und den Pfarrer damit konfrontiert. Pfarrer Claus Optenhövel aus Breckerfeld wurde schließlich Nachfolger von Pfarrer Ziegenhagen. Er ist bis heute im Amt.

 

Kath. Kirche Halver-Oberbrügge (St. Georg)

Die St. Georg Kirchengemeinde in Halver-Oberbrügge konnte sich rühmen das erste christliche Gotteshaus Halvers gehabt zu haben. Jedenfalls wird in einer Bestätigungsurkunde für das Kloster Deutz, datierend vom 17. Juni 1147, von Papst Eugen III. die St.-Georg-Kapelle des „Rhaderhof“ im Bereich von Halver-Oberbrügge erstmals urkundlich erwähnt. Sie war dem Heiligen Georg, dem Patron der Ritterschaft, geweiht und weitere Hinweise auf diese Kapelle lassen die Vermutung zu, dass sie bereits um das Jahr 1003 existiert haben könnte [3]. Um das Jahr 1575 wurde die Kapelle für die kath. Christen unbedeutend, nachdem sich die Reformation Martin Luthers verbreitet hatte, und das „Ewige Licht“ erlosch. Später wurde sie von den ev. Christen genutzt.

In einem historischen Bericht heißt es, dass eine Kapelle im Oberbrügger Bereich von durchziehenden Truppen geplündert wurde. Die Geschichtsschreibung der Oberbrügger geht jedoch davon aus, dass es sich dabei um die zwischenzeitlich neu errichtete Schlosskapelle gehandelt hat, die auf dem heutigen Standort des Schlossgutes stand und bis ins Jahr 1682 für kirchliche Zwecke genutzt wurde.

In der Zeit nach der Reformation waren über einen mehrjährigen Zeitraum [4] keine Katholiken in Halver-Oberbrügge anzutreffen. Dann kamen kath. Landarbeiter in die Gegend, fanden hier Arbeit, wurden teilweise auch hier sesshaft. Einige von ihnen machten sich selbständig und stellten bevorzugt kath. Arbeiter ein. So wuchs die Anzahl der Katholiken im Oberbrügger Raum zwar langsam, aber stetig wieder an. Sie wurden religiös kaum oder gar nicht betreut. Dies besserte sich erst mit dem Bau des Missionshauses in der Halveraner Schwarzenbach. Doch der Weg dorthin war weit und bei ungünstigen Witterungsverhältnissen oft sehr beschwerlich oder gar unmöglich. Noch im Jahr 1925 war es einem Bericht zufolge „eine verschwindend kleine Schar, die sich sonntags auf den Weg nach Halver … machte“.

Und so erlaubte das damals zuständige Erzbistum Paderborn am 7. März 1940, dass wöchentlich einmal an einem Werktag eine Heilige Messe im Hause des Bauern Johann Schmidt in Ehringhausen abgehalten werden durfte. Die erste Heilige Messe fand dort am 17. April 1940 für 26 Anwesende in der Wohnstube und der dazugehörenden Veranda, eigens für diesen Zweck mit zusätzlichen Balken abgestützt, im ersten Stock statt.

Am 11. November 1940 wurde die Erlaubnis des Erzbistums Paderborn insofern erweitert, dass nun dort auch jeden Sonntag und an Feiertagen eine Heilige Messe gehalten werden durfte. Die erste Sonntagsmesse gab es dann hier am 1. Dezember 1940.

Bis 1946 war die Gemeinde derart angewachsen, dass die genutzten Räumlichkeiten bei Bauer Schmidt zu klein wurden. So wurde mit viel Eigenleistung und finanzieller Opfer der Gemeindemitglieder eine Wagenremise auf dem Hof in eine einfache schlichte Kapelle umgebaut. Sie wurde am 8. September 1946 im Rahmen eines feierlichen Hochamtes ihrer Bestimmung übergeben.

Die Kriegswirren und die Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten brachte auch eine beachtliche Anzahl von Flüchtlingen in den hiesigen Raum. Und so reichte schon recht bald auch der Platz in der neuen Kapelle nicht mehr aus, um alle Gemeindemitglieder zu fassen. Schließlich kam es zur Planung einer Kirche.

Der erste Spatenstich zur Errichtung der neuen St. Georgs Kirche erfolgte am 3. Dezember 1955 und die Grundsteinlegung durch Dechant Liebler aus Lüdenscheid am 29. Juli 1956. Der ortsansässige Baumeister Fritz Fastenrath, der gleichzeitig auch Presbyter war und auch die ev. Kirche in Halver-Oberbrügge gebaut hatte, war nun auch mit dem Bau der kath. Kirche beauftragt worden. Bereits am 2. Juni 1957 konnte die neue Kirche durch Dr. Franz Hengsbach, dem damaligen Weihbischof von Paderborn und späteren Bischof von Essen und Kardinal, geweiht werden. 1971 wurde das Pfarrhaus gebaut und 1972 auch der kath. Kindergarten St. Georg eröffnet, der im Jahr 2002 einen Anbau erhielt. 1982 wurde die St. Georgs Kirche von innen renoviert und zu Anfang des neuen Jahrtausends fanden eine Sanierung der Bausubstanz und eine Neugestaltung der Umlage statt.

Seit dem 1. Oktober 2006 ist die kath. Kirchengemeinde St. Georg Oberbrügge keine eigenständige Pfarrei mehr und ab diesem Tage der Pfarrei Christus König Halver unterstellt. Die St. Georg Kirche in Oberbrügge ist heute eine Filialkirche der Hauptkirche Christus König in Halver und wird von dort verwaltet. Somit hat Oberbrügge keine eigenständige kath. Kirchengemeinde mehr.

 

Freie evangelische Gemeinde Halver

Die Freien ev. Gemeinden FeG’s) sind in Deutschland eine anerkannte Freikirche. Zusammengeschlossen im Bund Freier ev. Gemeinden sind sie eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Eine intensive Zusammenarbeit zu anderen Kirchen und Freikirchen besteht über die Evangelische Allianz (www.ead.de), auf der Ebene der VEF (Vereinigung evangelischer Freikirchen, www.vef.info) sowie im Bereich der ACK (Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen, www.oekumene-ack.de).

Nach FeG-Mitglied Herbert Clever liegen die Wurzeln der FeG Halver in den Bereichen Löhbach und Bever und gehen zurück bis um das Jahr 1900. Überzeugte Christen beider Bereiche schlossen sich zuerst dem Jünglingsverein des heutigen CVJM an. Darunter auch die Familie Hedfeld, deren Söhne insbesondere die biblische Bedeutung der Kindertaufe und des Abendmahls anders auslegten als der Jünglingsverein, der sich der Landeskirche zugehörig fühlte.

Im Jahre 1907 feierten ca. 14 Personen bei Wilhelm Bremicker im Eichholz das Abendmahl nach dem Vorbild der Bibel. Am 24. Januar 1909 fand dann die erste Gemeindeversammlung statt. Obwohl davon kein Protokoll existiert gilt dieser Tag heute als Gründungsdatum der FeG Halver. Im Laufe des Jahres stieg die Mitgliederzahl auf 40 an. Bereits ein Jahr später (1910) konnte ein Haus an der Berliner Straße (heute Von-Vincke-Straße) als zukünftiges Gemeindehaus erworben werden.

Schon 1913 erklärten rund 30 Mitglieder der ehemals „Geistlichen Gemeinde“ ihren Austritt aus der Landeskirche. Bei der im Mai des gleichen Jahres stattfindenden Bundeskonferenz erfolgte die Aufnahme der „Geistlichen Gemeinde“ in den Bund Freier evangelischer Gemeinden. So wurde aus der „Geistlichen Gemeinde” die „Freie evangelische Gemeinde”. Doch erst im Herbst 1935 konnte sich die junge Gemeinde ihren ersten eigenen Pastor leisten. Bis zum Jahr 1956 zählte die FeG Halver bereits 229 Mitglieder. Deshalb war ein Anbau notwendig geworden, der durch Erwerb des Nachbargrundstückes ermöglicht wurde und am 13. Mai 1962 eingeweiht wurde.

Aktuell sind die Räumlichkeiten wieder zu klein geworden und ein größerer An- und Umbau ist geplant, nachdem eine Standortverlegung (dazu war auch schon der Rathauspark im Gespräch) aus Kostengründen wieder verworfen wurde.

Freie ev. Gemeinde Halver, Von-Vincke-Str. 25. Website: www.halver.feg.de.

 

Freie evangelische Gemeinde Halver-Bever

Der Wuppertaler Kaufmann Hermann Heinrich Grafe (1818 – 1869) gründete 1854 in Wuppertal die erste Freie evangelische Gemeinde Elberfeld-Barmen. Durch anschließend entstehende Kontakte zu weiteren freikirchlichen Gruppen fassten schließlich 22 Gemeinden den Entschluss sich 1874 zum Bund Freier evangelischer Gemeinden zusammenzuschließen.

Nach eigenen Angaben auf ihrer Facebook-Seite [5] gehen die Ursprünge der Freien ev. Gemeinde Bever ins Jahr 1864 zurück. Damals kaufte der Landwirt und Uhrmacher Carl Hilligweg aus Remlingrade in der Bever einen Hof, der heute im Besitz der Familie Busch ist. In der Chronik der FeG Bever wird Hilligweg als frohes Gotteskind bezeichnet. Er inspirierte die Bever-Jugend zur christlichen Musik und Gründung eines Gesangschores. Auch las er ihnen aus Büchern und der Bibel vor. Das sprach sich schließlich bis zur Löhbach herum, wo es damals den Hauskreis Turck gab. Schließlich traf man sich jeden Sonntag, im Wechsel einmal in der Bever und einmal in der Löhbach. Die Löhbacher  besaßen eine Reihe von Blasinstrumenten, die sie zur Bever mitbrachten. Das gefiel dort August Eicker und den Brüdern Wilhelm und Albert Schmalenbach, die dann ebenfalls Blasinstrumente spielen wollten, woraus später ein kleiner Posaunenchor entstand.

1999 fand der Bau des Gemeindehauses, so wie es heute aussieht, statt. Neben den regelmäßigen Veranstaltungen bietet die FeG Bever heute auch besondere Konzerte, Vorträge oder weitere Sonderveranstaltungen an. Zu allen Veranstaltungen der Gemeinde ist jeder herzlich eingeladen. Die Veranstaltungen finden in der Regel in den Räumen der FeG Bever statt.

Freie ev. Gemeinde Bever, Beverstraße 61, Tel.: 02353-2890, Email: bever@feg.de, Website: http://www.fegbever.de/ 

 

Ev.-Baptisten-Brüdergemeinde Halver

Seit den späten 1980er Jahren zogen immer mehr dem baptistischen Glauben zugehörige Aussiedler aus den Staaten der ehemaligen UdSSR nach Halver. Aus diesem Grunde entschlossen sich 14 Familien aus der Baptistengemeinde von Meinerzhagen, auch in Halver eine Baptistengemeinde zu gründen, um den Halveraner Baptisten eine ihrem Glauben entsprechende Gemeinschaft zu ermöglichen. Die Gemeindegründung fand dann am 27. Juni 1989 statt. In den ersten vier Jahren der noch jungen Gemeinde stellte die Stadt Halver den Baptisten die Räumlichkeiten der Realschule für die Gottesdienste zur Verfügung. Währenddessen wurde die Baptistenkirche (auch Bethaus genannt) in Halver Oberbrügge gebaut, die nach der Fertigstellung am 21. November 1993 eingeweiht wurde.

Heute hat die Gemeinde um die 300 Mitglieder und legt einen Schwerpunkt ihrer Gemeindetätigkeit auf Außenarbeit in Form von Veranstaltungen in den Seniorenheimen der Umgebung und im Klinikum Lüdenscheid.

Ev.-Baptisten-Brüdergemeinde Halver e.V., Heerstr. 139, 58553 Halver, Tel.: 02353-13580, (Gemeindeleiter: Jakob Willer, Tel.: 02353-13569).

 

Mennoniten-Brüdergemeinde Halver

Die Anfänge: Im Jahre 1860 entstanden als Reformbewegung unter den in Russland und der Ukraine lebenden russlanddeutschen Mennoniten die ersten Mennonitischen Brüdergemeinden. Eine maßgebliche Rolle spielte dabei der aus Württemberg stammende Pietist Eduard Wüst und auch die Herrnhuter haben das Entstehen der Mennoniten-Brüdergemeinden theologisch beeinflusst. Entscheidend war dabei die Kritik am starren und formalisierten Gemeindeleben der russlanddeutschen Mennoniten. Bereits im Dezember 1859 hatte eine Gruppe Mennoniten das Abendmahl ohne Beisein eine Kirchenvorstandes gefeiert. Als Folge davon traten im Januar 1860 in Elisabethtal in der Kolonie Molotschna 18 Mennoniten aus der Gemeinde aus und gründeten die erste selbständige Mennoniten-Brüdergemeinde. Später wurden weitere gegründet und die Mitglieder sprachen sich untereinander mit Bruder und Schwester an.

Die Mennoniten-Brüdergemeinden verstehen ihren Bruch mit den alten Mennoniten-Gemeinden als Rückkehr zu den Prinzipien der reformatorischen Täufer. Bei ihren Predigten spielen Buße und die Bekehrung des Einzelnen eine wesentliche Rolle. Bereits vier Jahre später, 1864, wurden die Mennoniten-Brüdergemeinden von der russischen Regierung als zweite mennonitische Gemeindebewegung anerkannt. Im Mai des Jahres 1872 fand zum ersten Male eine überregionale Bundeskonferenz der Mennoniten-Brüdergemeinden statt. Dies wurde so bis zum Ersten Weltkrieg beibehalten. 1873 wurde das erste Glaubensbekenntnis beschlossen, das allerdings erst 1876 in gedruckter Fassung erschien.

Im Rahmen der sogenannten Spätaussiedlungen der Russlanddeutschen aus Russland und der Ukraine nach Deutschland war es nur eine Frage der Zeit, bis sich hier – und auch in Halver – eine Mennoniten-Brüdergemeinde gründete. Die Halveraner Gemeinde ist eine Ortsgemeinde der Stammgemeinde in Frankenthal und wurde 1996 gegründet. Derzeit (2013) gehören ihr etwa 50 erwachsene Mitglieder an. Rund 11 Jahre waren sie im angemieteten Gebäude in der Schützenstraße 16 vertreten. Dann meldete der Vermieter Eigenbedarf an. Seit dem 6. Juli 2013 fanden die Gottesdienste im Ev. Vereinshaus des CVJM Halver, in der Gerhard-Bergmann-Straße, statt.

Im November 2013 kauften die Mennoniten das alte Pfarrhaus der ev. Kirchengemeinde Halver in der Marktstraße. Zwei Jahre später, Mitte November 2015, ist der Um- und Anbau des neuen Domizils fertig und wird mite einem Tag der offenen Tür eingeweiht. So kann die Mennoniten-Brüdergemeinde noch zum Jahresende 2015 wie geplant wieder in eigenen Räumen ihre Weihnachtsgottesdienste abhalten. Die Arbeiten wurden größtenteils in Eigenleistung vollbracht. Ein Aufzug sorgt für Barrierefreiheit und so auch für den behindertengerechten Zugang in die obere Etage. Kontakt: Telefon 02353-130389, Marktstraße 17, Gemeindepfarrer Boris Pauls.

 

Der CVJM Halver (Ev. Vereinshaus)

Der Verein hat seinen Sitz im Ev. Vereinshaus in der Gerhard-Bergmann-Straße 8, das auch Eigentum des Vereins ist und aus Spenden finanziert wird. Der Standort liegt gegenüber dem Hohenzollernpark, der sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet, zwischen der Freien ev. Gemeinde Halver und der Kath. Kirche Christus König in unmittelbarer Nachbarschaft.

Immer noch weit verbreitet ist die Ansicht CVJM stehe für „Christlicher Verein Junger Männer“. Doch diese Zeit ist längst vorbei und das Kürzel steht heute für „Christlicher Verein Junger Menschen“. In Halver nennt man sich „CVJM – Christliche Gemeinschaft Halver e.V.“. Heike Esken beschreibt das Ziel des Vereins auf der vereinseigenen Website so: „Ziel des Vereins ist es, Menschen das Wort Gottes und seine Liebe näher zu bringen. Dazu gibt es in der Woche ca. 23 Gruppen, in denen sich hauptsächlich Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene treffen. So gehen ca. 200 Menschen jede Woche durch das Vereinshaus.“

Seit dem Jahr 2000 plante der Verein neue Jugendräume. Konkreter wurde es aber erst acht Jahre später und im April 2010 begannen endlich die Baumaßnahmen. Am 11. November 2011 konnten sie in einer Feierstunde mit rund 150 Gästen eingeweiht werden. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer hatten mehr als 3.000 Stunden am Bau verbracht.

Vereinshaus: Gerhard-Bergmann-Straße 8. Kontakt: 1. Vorsitzende Gisela Dreschel, Telefon 02353-2685 oder Email: info@cvjm-halver.de. Internet: www.cvjm-halver.de.

 

Internationale Sprachenmission e.V. (ISM)

Der Anfang der ISM geht auf Joy Ridderhof und ihre Mission Gospel Recordings in Los Angeles/USA zurück. Der Grundgedanke des in verschiedenen Sprachen gesprochenen Evangeliums verbreitete sich schnell und es wurden weltweit Zweige dieser Mission gegründet. 1964 gründete sich die deutsche ISM. Die einzelnen Zweige schlossen sich im Jahr 1993 zu einem weltweiten Netzwerk zusammen, welches das Ziel hat die Menschen aller Völker und Stämme von Jesus Christus zu erzählen.

Joy Ridderhof war es äußerst wichtig das Evangelium kostenlos weiter zu geben. Dies ist auch für die ISM bis heute als Leitsatz gültig. Alle eingehenden Spenden werden ausschließlich für die Missionsarbeit verwandt und alle Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich und damit unendgeldlich. Zudem ist die ISM vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt und kann deshalb auch entsprechende absetzbare Quittungen ausstellen. Die ISM ist außerdem Mitglied der AMIN und somit der Ev. Allianz angeschlossen.

Internationale Sprachenmission e.V., Gerhard Köster (Leiter des Vorstandes), Von-Vincke-Straße 20, Tel.: 02353-4649, Fax: 02353-3440, Email: kontakt@ism-ev.de, Internet: www.ism-ev.de.

 

DITIB türkisch-islamische Gemeinde zu Halver e.V.

Halvers einzige islamische Gemeinde, die DITIB türkisch-islamische Gemeinde zu Halver e.V., bestehend aus derzeit ca. 230 Mitgliedern, wurde im Jahre 1981 gegründet und symbolisiert den Islam in Halver. Das neue, nunmehr vereinseigene Gebäude der Gemeinde steht auf einem Grundstück von insgesamt rund 3.500 m². Am 11. Mai 2014 war die offizielle Teileröffnungsfeier der neuen Moschee „Yeni Cami“ an der Schützenstraße (Foto). Damit war nach zweieinhalb Jahren Bauzeit der erste Bauabschnitt zum Umbau des ehemaligen Fabrikgeländes fertig gestellt. Fertig sind bis jetzt der Gebetssaal, ein Schulungsraum und zwei Verwaltungsräume. In den kommenden Monaten sollen weitere Bereiche fertig werden. Geplant sind dabei noch weitere Schulungsräume, ein Mehrzweckraum, eine Bibliothek, eine Küche und ein Teehaus, ein Waschhaus und ein Jugend- und Familientreff.

 

Jedes Jahr veranstaltet die Gemeinde in der Zeit vom 3. bis 5. Oktober einen Tag der offenen Tür. Sie ist dem Dachverband DITIB türkisch-islamische Union in Köln angeschlossen, von dem sie alle vier Jahre einen in der Türkei ausgebildeten neuen Imam bekommt. Samstags und sonntags findet in der Zeit von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr ein spezieller Unterricht über den Islam, Kultur und Sozialverhalten statt. Von den Muslimen wird die Gemeinde nicht nur als Moschee gesehen, sondern auch als ein kulturelles Zentrum betrachtet. So ist das erklärte Hauptziel ein soziales Zusammenleben mit den Menschen der Umgebung mit Respekt auf Kultur und Religion. Sie wird häufig auch von den Schülern aller Halveraner Schulen besucht, die hier etwas über den Islam und die Muslime im heimischen Raum kennen lernen können.

DITIB türkisch-islamische Gemeinde zu Halver e.V., Schützenstraße 1-3, Tel.: 02353-10366, Fax: 02353-2447.

 

Neuapostolische Kirche Halver

Obwohl die Neuapostolische Kirche (NAK) nicht zur sogenannten Allianz der christlichen Religionsgemeinschaften gehört, wird sie dennoch vielfach als eine christliche Religionsgemeinschaft angesehen. In Deutschland entwickelte sie sich Ende des 19. Jahrhunderts im Raum Hamburg und ist heute als Körperschaft des öffentlichen Rechts (K.d.ö.R.) organisiert. Als Keimzelle gilt die Allgemeine christliche apostolische Mission in Hamburg, die sich 1863 von den katholisch-apostolischen Gemeinden abspaltete. Die daraus entstandenen Gemeinschaften formierten sich später größtenteils zur Neuapostolischen Kirche. Diese betrachtet das in der urchristlichen Kirche noch vorhanden gewesene Apostelamt als wieder gegenwärtig und zu ihren wichtigsten Glaubensvorstellungen gehört die Wiederkunft Christi in naher Zukunft.

So werden die geistlichen Führer in der Neuapostolischen Kirche als Apostel bezeichnet. Sie verstehen sich als Nachfolger der ersten Apostel Jesu von Nazaret und betrachten sich als Missionare, die zu den Menschen gehen um das Evangelium zu verkünden, damit diese auf die Wiederkunft Jesu und das ewige Leben vorbereitet werden. Die Glaubenslehre der Neuapostolischen Kirche basiert auf der Bibel. Allerdings wird das Gesamtverständnis des Evangeliums durch die Apostel interpretiert. Zwar entspricht dies in vielen Ansichten den Auslegungen anderer Kirchen, jedoch gibt es Unterschiede wie beispielsweise in der Lehre von der Versiegelung und den Vorstellungen über die Toten.

Die Anfänge der Neuapostolischen Gemeinde in Halver gehen ins Jahr 1930 zurück. Da fanden im 14tägigen Rhythmus Gottesdienste und Evangelisationsstunden im Haus zur Fuhr statt. Zwei Jahre später, 1932, wurde ein Ladenlokal für den sonntäglichen Gottesdienst angemietet. Im Jahr 1939 war dann die offizielle Gemeindegründung mit damals 9 Mitgliedern. Heute, nach 75 Jahren, sind es 105 Mitglieder. Das 75jährige Gemeindebestehen wird am Wochenende 31.05./01.06.2014 in der Neuapostolischen Kirche gebührend gefeiert.

Ende der 1950er Jahre wurde die alte Holzkirche an der Kreuzung Südstraße/Lohstraße gebaut, die 1959 eingeweiht wurde. Nachdem diese Mitte der 1970er Jahre zu klein geworden war, wurde 1975 der Abriss der alten Holzkirche und der Neubau der heutigen Neuapostolischen Kirche realisiert. Im Jahr 2013 fanden umfassende Renovierungsarbeiten und der Einbau einer Küche statt.

Kirche: Südstraße 32, Kontakt: Evangelist Klaus Kaltenborn (Gemeindevorsteher), Tel.: 0180-13157700333, Email: halver@nak-gemeinde.de, Internet: http://www.nak-hagen.de/site/startseite/gemeinden/halver/, Gottesdienste: Sonntag 9:30 Uhr, Donnerstag 19:30 Uhr.

 

Quellen- und Literaturhinweise

Allgemeiner Anzeiger: „Angefangen mit neun Mitgliedern“; 23.05.2014
Allgemeiner Anzeiger: „Einweihung der Moschee“; 06.05.2014
Balkenhol, Pfarrer Karl: „125 Christus König Halver“; in: „Unsere Kirche – 125 Jahre Katholische Kirchengemeinde Christus König in Halver“, Festschrift zum Kirchenjubiläum 2005
Bautz, Traugott (Verlag): „Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon“; www.bbkl.de [19.11.2012]
Berndt, Sebastian: „Haus wechselt die Gemeinde"; Allgemeiner Anzeiger, 22.11.2013
Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.: „FeG Geschichte“; http://www.feg.de/ [21.08.2013]
Dettlaff, Ursula: Wurzeln der Gemeinde liegen in der Löhbach“ (1913 Gründung der heutigen FeG Halver); Westfälische Rundschau, www.derwesten.de, 17.04.2009
Domke, Friederike: Einblicke in die Moschee"; Allgemeiner Anzeiger, 12.05.2014
Ertelt, Axel: „Abschied von Pfarrer Karl Balkenhol“ [6]
Esken, Heike: „Wer ist der CVJM?“; www.cvjm-halver.de, 05.01.2009
Esken, Heike: „Endlich ist es soweit“; www.cvjm-halver.de, 12.11.2011
Fraune, Marco: Veröffentlichungen werden den Guths zum Verhängnis“; Märkischer Zeitungsverlag, www.come-on.de, 17.08.2010
Freie ev. Gemeinde Bever: „Veranstaltungen“; http://www.fegbever.de/ [21.08.2013]
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Jung, Alfred: „Die Christianisierung Halvers und die Baugeschichte seiner ältesten Kirchen“; W. Bell Verlag, Halver 1975
Klemm, Uwe: „Geschichte der Gemeinde”; www.ev-kirche-halver.de [28.07.2013]
Ruthmann, Detlef: „150 Jahre Bever-Gemeinde“; Allgemeiner Anzeiger, 23.05.2014
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Weber, Lisa: „Neue Moschee: Schritt für Schritt geht’s voran“; www.come-on.de, 11.05.2011
Wikipedia: „Mennonitische Brüdergemeinden“; de.wikipedia.org, 20.07.2013
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[1] Der frühere Name von Kierspe war „Kirsupa“.
[2] Dies war zumindest noch im Jahr 2011 der Fall.
[3] Gemeint ist damit vermutlich eine Kapelle beim Haus Rhade, welches auf heute Kiersper Gebiet zwischen Halver-Oberbrügge und Kierspe-Bollwerk liegt.
[4] In der „Geschichte der St. Georgs Gemeinde“ heißt es dazu wörtlich: „…viele Jahre lang…“.
[6] Ursprünglich veröffentlicht auf der Website von Bestattungen Ertelt oHG/Halver. Nach Verkauf des Instituts zum 18. Januar 2011 wurde die Website vollständig geändert, so dass der Artikel heute nicht mehr öffentlich einsehbar ist.
[7] Die Internetseite existiert nicht mehr.
 

 
Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 31.12.2015 22:19:37 Uhr.